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28.11.2003 - 

Europa-Geschäft wächst um acht Prozent

Novell verbessert seine Jahresbilanz

MÜNCHEN (CW) - Networking-Spezialist Novell hat das letzte Geschäftsjahr halbwegs versöhnlich abgeschlossen. Das Unternehmen konnte seine Einnahmen stabilisieren und den Verlust weiter reduzieren.

Nachdem der US-amerikanische Softwarehersteller kürzlich durch die geplante Übernahme des Anbieters Suse Linux AG von sich reden machte, legt Novell jetzt mit einem ordentlichen Jahresbericht nach. Die Company weist für das abgelaufene Fiskaljahr 2002/03, das am 31. Oktober endete, einen Gesamtumsatz von 1,1 Milliarden Dollar aus. Damit konnte Novell seine Einnahmen gemessen am Vorjahr auf gleichem Niveau halten, obwohl das Unternehmen im Vergleich der beiden Schlussquartale diesmal mit 287 Millionen Dollar einen geringeren Umsatz erwirtschaftete. Von Anfang August bis Ende Oktober 2002 hatte Novell 300 Millionen Dollar umgesetzt.

Trotz insgesamt stagnierender Einnahmen gelang es dem Unternehmen aber, seinen Nettoverlust zu reduzieren. Während im Vorjahr noch ein Defizit von 247 Millionen Dollar ausgewiesen wurde, schlägt jetzt ein Fehlbetrag von 162 Millionen Dollar zu Buche. Den Löwenanteil seines Nettoverlusts schrieb Novell dabei mit 109 Millionen Dollar im vierten Quartal. Dies sei, so Firmenchef Jack Messman, auf einmalige Sonderabschreibungen in Höhe von 130 Millionen Dollar zurückzuführen. Operativ habe das Unternehmen im vierten Quartal einen Gewinn von 19 Millionen Dollar erzielt, während im Gesamtjahr ein Betriebsverlust von 29 Millionen Dollar entstanden sei.

Messman sieht das Unternehmen nach dem Kauf der Linux-Spezialisten Ximian und demnächst auch Suse für die Zukunft gut gerüstet. Novell könne durch die Zukäufe seine Produkte und Services weiter für die Linux-Plattform ausbauen. Mit Ximian habe man sich Desktop- und Server-Lösungen für Linux eingekauft, mit Suse die Distribution sowie Software und Services.

Handlungsbedarf besteht bei Novell vor allem im Softwarebereich. Die Lizenzeinnahmen sanken im vierten Quartal um 25 Prozent von 94,3 auf 70,5 Millionen Dollar. Im Gegensatz dazu konnte das Unternehmen im Servicegeschäft um fünf Prozent auf insgesamt 216 Millionen Dollar zulegen. (pg)