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21.05.2004 - 

Connector für das Microsoft-System als Open Source freigegeben

Novells freier Groupware-Client spricht mit Exchange

MÜNCHEN (CW) - Novell gibt den Exchange-Connector für den Groupware-Client "Evolution" als Open Source frei. Damit kann die Linux-Software ohne Zusatzkosten auf Microsofts Exchange zugreifen. Er soll fester Bestandteil von Evolution 2.0 werden.

Novell gab bekannt, dass der freie Groupware-Client Evolution (http://www.novell.com/products/evolution) zukünftig auf Microsofts Exchange zugreifen könne, ohne dass dafür ein kommerzielles Add-on benötigt wird. Dieser Connector, den Evolution-Anwender bisher für 69 Dollar pro Rechner extra erwerben mussten, wird nun Bestandteil des Open-Source-Clients. Damit unternimmt Novell nach eigenem Verständnis einen weiteren wichtigen Schritt, um Linux als Desktop-System in Unternehmen zu fördern. Der freie Unix-Clone verfügt nun über eine Software, die Microsofts Outlook hinsichtlich Funktionen sowie Bedienerführung weitgehend gleicht und ohne zusätzlichen Aufwand mit Exchange-Servern kommunizieren kann.

Der Connector soll ab sofort wie das gesamte Evolution-Paket der GNU General Public Licence (GPL) unterliegen. Er erlaubt nicht nur den Zugriff auf Postfächer, sondern auch auf Kalender, Adressbücher und öffentliche Ordner. Das Bindeglied zu Microsofts Groupware ist derzeit als separater Download (http://www.novell.com/products/connector/download.html) verfügbar und soll später fester Bestandteil von Evolution 2.0 werden.

Diese Version kündigte Novell für das dritte Quartal 2003 an. Sie soll einen Connector für das hauseigene "Groupwise" sowie einen Spam-Filter enthalten, Daten mit Palm-Geräten und Pocket-PCs synchronisieren können und den Instant-Messaging-Client "Gaim" (http://gaim.sourceforge.net/about.phpt) integrieren. (ws)