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28.05.2004 - 

Anleger waren dennoch enttäuscht

Novells Linux-Strategie trägt erste Früchte

MÜNCHEN (CW) - In seinem zweiten Geschäftsquartal 2003/04 (Ende: 30. April) gelang es Novell, den Umsatz zu steigern und den Nettoverlust gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu halbieren.

Wie das Unternehmen aus Waltham, Massachusetts, bekannt gab, kletterten die Einnahmen um 6,5 Prozent auf 294 Millionen Dollar. Der Anbieter von Netzwerk- und - nach der Übernahme von Ximian und Suse - Open-Source-Software konnte damit die mittlere Analystenprognose von 287 Millionen Dollar übertreffen, allerdings nur dank positiver Währungseffekte von zwölf Millionen Dollar.

Novells Nettoverlust schmolz im Jahresvergleich von 29 Millionen auf 15,4 Millionen Dollar. Das aktuelle Ergebnis wurde dabei unter anderem von einer Dividendenzahlung von 26 Millionen Dollar an IBM belastet. Sonderfaktoren ausgeklammert, erzielte Novell einen Pro-forma-Gewinn von 14 Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie und traf damit die Durchschnittserwartung der Analysten.

CEO Jack Messman zeigte sich über die Leistung seines Unternehmens erfreut. Dank der positiven Kundenreaktion auf die neue Strategie, das Netz-Betriebssystem zusammen mit Open-Source-Komponenten anzubieten, sei es gelungen, die Schrumpfung der Lizenzeinnahmen mit Netware von zwölf auf fünf Prozent (währungsbereinigt) zu reduzieren. Die Anleger werteten das offenbar anders: Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse sank der Kurs der Novell-Aktie um mehr als acht Prozent. (mb)