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25.04.1980

Novitäten-Parade?

Gehobene Univac-MDT (Systems 80), ein Brocken von Laserdrucker (Burroughs B 9270- 35), das Philips-Debüt im Personal Computer-Markt, Fortran für Apple-Mikro: Daß der italienische Büromaschinen-Konzern Olivetti künftig mit dem französischen Cll-Honeywell Bull-Aktionär St. Gobain-Pont-á-Musson zusammenarbeiten wird, lieferte mehr Gesprächsstoff im CeBIT als die Novitäten-Parade. Es hat sich nun mal so eingebürgert: Wer Ankündigungstermine plant, läßt die Hannover-Dekade tunlichst außen vor- selbst der bestgetimte Count-Down (siehe Univac) verpufft im Messetrubel.

Das "Welt"-Centrum für Büro- und Informationstechnik hat sich vom "State-of-the-art-Spiegel" zum BD-Schaufenster gewandelt- die Basisdatenverarbeiter sind in Hannover mittlerweile unter sich. Über die Unzufriedenheit beispielsweise der Minicomputer- und Mixed-Hardware-Aussteller können auch "Positivisten" nicht hinwegtäuschen, die nach dem Motto "lieber einen qualifizierten Interessenten, als viele Sehleute" das gegenüber dem Vorjahr schlechtere Besuchsergebnis kommentieren.

Das neue Schlagwort heißt "Dialog". So werden Bildschirme und nochmal Bildschirme in reizfreier Büroumgebung präsentiert, während die Zentraleinheiten weitgehend von der Bildfläche, sprich von den Ständen, verschwunden sind. Keine Frage: Der Sachbearbeiterplatz von morgen ist mit einem Bildschirm ausgestattet. Meinungsverschiedenheiten bestehen allerdings in der Frage, wie dieser Arbeitsplatz-Bildschirm- im wahrsten Sinne des Wortes - "auszusehen" hat. Und Gegenstand von Auseinandersetzungen ist auch, ob der Sachbearbeiter lediglich sturer Abfrager oder aber aktiver Computernutzer sein soll. Ob also das Datenendgerät oder der Mensch "dumm" zu sein hat. Von der Beantwortung dieser Frage hängt ab, wann "morgen" sein wird. CeBIT lieferte dazu bestenfalls Stichworte.