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30.04.2013 - 

Transfergesellschaft

NSN schließt unprofitable Service-Tochter

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Netzausrüstungs-Joint-Venture Nokia Siemens Networks (NSN) schließt seine defizitäre Service-Tochter zu Ende Juli 2013.
Konzernzentrale von Nokia Siemens Networks in Espoo bei Helsinki, Finnland
Konzernzentrale von Nokia Siemens Networks in Espoo bei Helsinki, Finnland
Foto: NSN

Eigentlich wollte Nokia Siemens Networks die Nokia Siemens Networks Services GmbH & Co. KG erst Ende 2013 dichtmachen. Die Tochter ist primär in der Wartung und Installation passiver Netztechnik für Unternehmen tätig und hat seit ihrer Gründung im Jahr 2008 Verluste in Millionenhöhe verzeichnet. NSN fokussiert sich mittlerweile auf das Mobilfunk-Breitbandgeschäft und betrachtet einer Mitteilung zufolge derartige Netzinfrastruktur-Services nicht mehr als Kerngeschäft.

Nokia Siemens Networks Services ist daher mit den Arbeitnehmervertretern übereingekommen, das operative Geschäft bereits zu Ende Juli 2013 zu beenden. Betroffen sind rund 950 Mitarbeiter an bundesweit 16 Standorten betroffen. Diese erhalten im Mai 2013 zusammen mit einer betriebsbedingten Kündigung das Angebot zum Wechsel in eine Transfergesellschaft mit zwölfmonatiger Laufzeit. Diese soll die Mitarbeiter am Arbeitsmarkt vermitteln gegebenenfalls bei ihrer Qualifizierung unterstützen. Der freiwillige Übertritt in die Transfergesellschaft solle gestaffelt zum 1. Juni 2013, 1. Juli 2013 und zum 1. August 2013 erfolgen, heißt es weiter.

"Wir bedauern die Notwendigkeit dieser Maßnahme", erklärte Hermann Rodler, Geschäftsführer von Nokia Siemens Networks in Deutschland. "Aus unserer Sicht waren die anhaltenden Verluste in einem Geschäftsbereich, der nicht zum Kerngeschäft gehört, nicht mehr tragbar." Man sei aber zuversichtlich, den Betroffenen mit der erzielten Einigung eine sozialverträgliche Lösung bieten zu können.

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