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23.01.2004 - 

Novell-Lösung für Identity-Management

Nsure-Software pocht auf Sicherheitsrichtlinien

MÜNCHEN (CW) - Der Netzsoftwarespezialist Novell hat mit "Nsure Identity Manager 2" eine Lösung für die Verwaltung von Benutzeridentitäten in Firmennetzen auf den Markt gebracht. Das Tool geht aus dem Produkt "DirXML" hervor, wurde aber um einige Funktionen erweitert.

Unternehmen können mit Nsure Identity Manager 2 Profilinformationen, Zugriffsrechte und Passwörter von Anwendern zentral pflegen. Zudem soll die Software es erleichtern, in der Firma geltende Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen.

Anwender verfügen oft über eine Vielzahl von Benutzerkonten nebst Zugriffsrechten in unterschiedlichen IT-Systemen wie etwa Betriebssystemen, Datenbanken, Anwendungssoftware und Messaging-Systemen. Nach Angaben der Meta Group betreiben Firmen mitunter 75 und mehr Systeme, die eine Authentifizierung verlangen. Diese Account-Daten zu pflegen verschlingt viele Ressourcen in der Administration. Novell verspricht seinen Kunden, dass sie mit Nsure Identity Manager 2 die Verwaltungskosten senken können. Laut Hersteller ist es möglich, quasi per Knopfdruck für neue Mitarbeiter ein Profil zu erstellen und ihnen die erforderlichen Benutzerkonten und Zugriffsrechte bereitzustellen beziehungsweise diese Angaben zu ändern. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, werden die Zugangsdaten vollständig aus allen betroffenen Systemen entfernt.

Vergessliche User setzen Passwörter selbst zurück

Als eine der Neuheiten des Produkts hebt Novell das "Self-Service Passwort-Management" hervor. Administratoren definieren damit Passwort-Richtlinien, so dass vergessliche Anwender sich selbständig ein neues Kennwort einrichten können. Die Identity-Software sorgt für den Abgleich mit den betreffenden Zielsystemen.

Der hinzugekommene "Policy Builder" erleichtert nach Angaben des Anbieters die Integration von IT-Systemen in das Identity-Management. Unterstützt werden hierbei unter anderen die Betriebssysteme Linux, Unix und Windows, die Verzeichnis-Server von Sun, IBM und Oracle sowie Microsofts Active Directory, Lotus Notes, Exchange Server und Groupwise. Ferner sind Treiber für relationale Datenbanken von Oracle, Microsoft und IBM sowie Anwendungssoftware wie SAP (R/3 und HR) und Peoplesoft erhältlich. Ein Toolkit gestattet es dem Anwender, selbst solche Treiber zu schreiben.

Novells Nsure Identity Manager 2 steht unter anderem mit den amerikanischen Herstellern Netegrity und Oblix in Wettbewerb. Im Gegensatz zu Novell haben sich diese Firmen auf Identity-Management- und Zugriffsprodukte spezialisiert. Darüber hinaus liefern Computer Associates, IBM (Tivoli), RSA Security, BMC Software und neuerdings auch Microsoft solche Systeme. (fn)