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14.03.1997 - 

Kommentar

NT 5.0 mit Beipackzettel?

Auf eine lange Zeit eher erfolglose Networking-Geschichte kann Microsoft zurückblicken. Während das erfolgsverwöhnte Unternehmen im Desktop-Bereich fast überall omnipotent dasteht, kränkelte die Gates-Company im Netzwerk-Business nur vor sich hin.

Jahrelang versuchten die Softwerker erfolglos, mit dem LAN-Manager die Gatessche Vision eines Netzwerkes an den Mann zu bringen. In den neunziger Jahren brachte das Unternehmen dann unter dem Stichwort "New Technology" (NT) eine neue Rezeptur auf den Markt. Doch Konkurrent Novell stahl dem Neuling mit den Novell Directory Services, die das Unternehmen mit Netware 4.0 einführte, schnell die Schau: Microsoft verfügte nämlich nicht über einen gleichwertigen Verzeichnisdienst. Entsprechend publikumswirksam bohrte Marktführer Novell denn auch in der offenen Directory-Wunde, während die Netzwerker im Applikations-Server-Geschäft mit Unixware eine Schlappe gegenüber NT einstecken mußten.

Eine Wunde, die NT 5.0 endlich heilen soll. Zumindest auf dem Papier scheint das neue Präparat mit Bestandteilen wie den Active Directory Service Interfaces (ADSI) auch das Potential dazu zu haben. Bleibt abzuwarten, ob Microsoft bei der Auslieferung nicht doch noch mit einem Beipackzettel aufwartet, der vor ungewollten Nebenwirkungen warnt.