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07.02.1997 - 

Microsoft beseitigt unangekündigt Fehler

NT-Bug verhindert Zugriff auf remote Server

Internet-Experten haben festgestellt, daß sich NT Server durch einen Bug effektiv lahmlegen lassen: Der Server reagiert nämlich beim Eintreten des Fehlerfalls auf keinerlei remote Befehle mehr. Die einzige Möglichkeit, eine solche Maschine wieder zum Leben zu erwecken, ist ein Neustart des Rechners vor Ort.

Das Problem trat zuerst im Zusammenhang mit einem Remote Procedure Call (RPC) auf, der den Port 135 nutzt. Falls ein Anwender eine Verbindung öffnet und eine Zeichenreihe überträgt, die NT nicht als Befehl interpretieren kann und anschließend die Verbindung trennt, schnellt die CPU-Auslastung auf 100 Prozent, da der Server vergeblich versucht, die Daten zu verstehen. Aufgrund der hohen Prozessorauslastung nimmt der Server dann keine weiteren RPC-Aufrufe mehr an, und interne Server-Dienste laufen stark verlangsamt ab.

Da NT nicht anzeigt, welche Dienste welchen Port benützen, ist es gut möglich, daß auch andere von dem Fehler betroffen sind. Das Test-Center der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" konnte ein solches Fehlverhalten zumindest auch im Zusammenhang mit dem Port 1031 nachweisen.

Glaubt man Jeff Price, Product Manager für den NT Server, so behebt der von Microsoft unter der Internet-Adresse "ftp://ftp. microsoft.com/bussys/winnt/ winnt-public/fixes/usa/nt40/hotfixes-postSP2/RPC-fix" bereitgestellte Patch das Fehlverhalten für jeden Port. Das Bugfix wird allerdings erst nach der Installation des NT Service Pack eingespielt. Erfolgt die Installation im umgekehrter Reihenfolge, so überschreibt das Service Pack die verbesserte Version der Datei "rpcltscm.dll", womit der Fehler wieder auftreten kann.