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23.11.2004

NTT Docomo gibt Windows auf dem Handy einen Korb

Linux und Symbian für Smartphones bevorzugt.

Japans größter Mobilfunkbetreiber NTT Docomo setzt künftig bei neuen Handys für den UMTS-ähnlichen Standard Foma (Freedom of Mobile Multimedia Access) auf Linux und Symbian. Dabei steht den Herstellern frei, so Unternehmenssprecher Takumi Suzuki, welches dieser Betriebssysteme sie verwenden. Nur eine Alternative kommt für NTT Docomo nicht in Frage: "Wir mögen Windows nicht und haben keine Pläne, in diese Plattform zu investieren, denn Windows eignet sich nicht für das mobile Umfeld, da seine Dateien zu groß sind."

Um die Entwicklung von Handys und entsprechenden Diensten der dritten Mobilfunkgeneration zu beschleunigen, hat der Carrier zudem eine "Common Software Platform" für Linux und Symbian geschaffen. Sie besteht aus einer Middleware für gängige Services und Handy-Funktionen, angepassten Modulen für die beiden Betriebssysteme, Beispieltreibern und -applikationen sowie einem Mobiltelefon-Emulator.

Erste Handys mit Linux als Betriebssystem hat NTT Docomo von NEC und Panasonic im Programm. (hi)