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31.01.1997 - 

Kommentar

Numa ganz langsam . . .

Nach MPP, SMP und Co. bombardieren die Hersteller die mit Fachinformationen ohnehin zugeschütteten IS-Manager jetzt mit einem weiteren Schlagwort zum Thema Clustering: Numa. Notorische Nörgler in der IT-Szene könnten nun auf die Idee kommen, es handle sich bei der Non-Uniform-Memory-Access-Architektur nur um eine weitere Marketing-Seifenblase der Anbieter. In der Tat läßt sich Numa als Erweiterung des SMP-Modells interpretieren. Die durch das interne Bus-System herkömmlicher SMP-Systeme bedingten Limitierungen hinsichtlich Performance und Skalierbarkeit können damit durchbrochen werden.

Der entscheidende Vorteil liegt jedoch woanders: Mit Hilfe von Numa lassen sich große, hochperformante Server-Systeme aus Standardkomponenten wie Intels Quadboards zusammenbauen. Dies bringt im Vergleich zu bisherigen Cluster-Lösungen dramatische Kostenvorteile. Marktforscher prophezeien der Technik denn auch eine goldene Zukunft. Glaubt man den Analysten, planen selbst eingefleischte Mainframe-Anwender, direkt auf Intel-basierte Numa-Cluster unter Unix zu wechseln. Einschränkend bleibt jedoch anzumerken, daß entgegen früheren Versprechungen nicht alle SMP-fähigen Anwendungen unverändert auf Numa-Rechnern ablaufen können, wenn die Vorteile der Architektur ausgenutzt werden sollen. Dies betrifft vor allem die großen Datenbanken. Die Anpassung dieser Systeme steht bislang noch aus.