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Nun auch ein FC-Switch im Portfolio


19.03.1999 - 

Nun auch ein FC-Switch im Portfolio Neue Bausteine für EMCs Speicherverbund

LONDON (kk) - Neue Hard- und Software für unternehmensweite Speicherlösungen sollen dazu beitragen, daß EMC den Umsatz bis zum Jahr 2001 auf zehn Milliarden Dollar schrauben kann.

Die EMC Corp. stützte ihre Erfolgsgeschichte bislang hauptsächlich auf die Vermarktung von Raid-Speichern und Management-Software für Mainframes und Unix-Rechner. Nun attackiert das Unternehmen aus Hopkinton, Massachusetts, auch den erfolgversprechenden Speichermarkt für NT-Server (siehe Interview der Woche, S.8).

In London verwies EMC-Chef Michael Ruettgers auf das enorme Wachstumspotential, das sich bei der Speicherung von Daten auf NT- Servern abzeichnet: Mit jährlichen Wachstumsraten von 40 Prozent werden im Jahr 2002 geschätzte 600 000 TB allein an NT-Daten zu speichern sein. Davon will sich der Hersteller eine gehörige Portion sichern und seine Vormachtsstellung im unternehmensweiten Speichergeschäft ausbauen.

Im Zentrum von EMCs Initiative "Enterprise Storage Network" (ESN) steht ab sofort "Connectrix", ein Fibre-Channel-Switch, der zwischen den Symmetrix-Festplattensystemen und den angeschlossenen Servern geschaltet ist. Der Switch - im Symmetrix-Gehäuse - akzeptiert bis jetzt Solaris-Rechner sowie NT-Server von Compaq, Dell, IBM, HP und Siemens. An der Portierung auf andere Unix- Derivate wird gearbeitet. Das Gerät läßt sich mit bis zu 64 Ports (zweimal 32) bestücken und ist vollständig redundant ausgelegt. Ist die passende Software ("Connectrix Manager") installiert, lassen sich mehrere der Switches von einer Konsole aus verwalten und in Management-Lösungen wie Unicenter, Tivoli oder Openview integrieren.

Angekündigt wurden auch sechs neue "Symmetrix"-Speicher, deren größte, die Modelle "3930" und "5930", bis zu 9 TB fassen. Der Hersteller unterscheidet dabei die Produktlinien "3000" (für den Anschluß der Raid-Speicher an Server unter Unix, AS/400, PC-LAN und jetzt Windows NT) sowie "5000" (für den Mainframe-Anschluß). Die Verwendung beider externer Speicherserien in einer gemischten Umgebung soll über die Software "Symmetrix Enterprise Storage Platform" (ESP) gewährleistet sein. Neben den großen Datensilos sollen die Modelle "3630/5630" (mit 1,2 TB) und "3830/5830" (3,5 TB) für Umsatz sorgen. Alle Raid-Speicher nutzen Festplatten mit 18 oder 36 GB.

Passend dazu präsentierte EMC einen neuen Mikrocode, der zum einen den Umstieg auf die Fibre-Channel-Technik erlaubt und alte Systeme um bis zu 33 Prozent beschleunigen beziehungsweise den Durchsatz um 40 Prozent erhöhen soll. Zudem wurden die Programme für das Verwalten der Speichersysteme überarbeitet: den "Infomover" gibt es nun auch für NT, und "Powerpath" unterstützt jetzt auch Unix- und NT-Cluster.