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19.11.1993

Nun fehlt nur noch Hewlett-Packard IBM gibt Jawort zur Portierung von Windows NT auf Power-PCs

MUENCHEN (CW) - Jetzt hat auch Big Blue eingewilligt, Windows NT auf die RISC-Architektur der Power-PC-Plattform zu portieren. In Zusammenarbeit von Microsoft, Motorola sowie IBMs Power Personal Systems Division (PPS) wird sichergestellt, dass NT zu der kuerzlich von IBM angekuendigten "Power-PC-Reference-Plattform" kompatibel sein wird.

Microsoft hat den Quellcode von NT bereitgestellt und unterstuetzt die Portierung. Motorola bereitet die Entwicklungsumgebung vor, die Microsofts Compiler mit Motorolas Codegenerator verbindet.

Die Gates-Company beabsichtigt, die Power-PC-Implementierung von NT sowohl Systemproduzenten zur OEM-Lizenzierung als auch Endkunden anzubieten. Zur Verfuegbarkeit machten die Unternehmen keine Angaben. Neben den Hardwareplattformen von Intel, Mips und DEC-Alpha steht NT zukuenftig somit auch auf der gemeinsam von Motorola, IBM und Apple entwickelten RISC-CPU zur Verfuegung. Da Intergraph zusammen mit Sun Microsystems eine Sparc-Implementation von NT vornimmt, fehlt von den bedeutenden RISC-Anbietern - zumindest offiziell - nur noch Hewlett-Packard (HP) mit der HP-PA- Plattform. Viele Insider gehen jedoch davon aus, dass HP in Kuerze ebenfalls eine Portierungsverlautbarung in Sachen NT abgeben wird.

Zu den 32-Bit-Betriebssystemen, die im Zuge der Reference- Platform-Standardisierungsbemue- hungen auf die Power-PC- Architektur portiert werden, gehoeren neben Microsofts NT IBMs AIX sowie Workplace OS, Solaris von Sun und Taligent. Zukuenftig werden darueber hinaus auch Macintosh-Anwendungen angesprochen.

Zudem soll durch die Reference-Platform-Vereinbarung sichergestellt sein, dass industrieweit anerkannte Standards wie etwa der PCI-Bus oder PCMCIA-Schnittstellen-Definitionen eingehalten werden.