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23.07.1982 - 

IBM zeigt der Konkurrenz, was eine Harke ist:

Nur bei Kleincomputern unzufrieden

NEW YORK (nw) - Trotz der wirtschaftlich flauen Lage in den USA erzielte die IBM im zweiten Quartal 1982 einen Reingewinn von einer Milliarde Mark, was fast ein Viertel mehr ist als noch im Vorjahresvergleichsquartal.

Die Bruttoeinnahmen erhöhten sich im selben Zeitraum um 17 Prozent auf 8,053 Milliarden Dollar. Das gute Ergebnis ist, wie das Unternehmen versichert, vor allem der lebhaften Nachfrage nach neuen IBM-Produkten zu verdanken.

Ein Wertpapieranalyst bei Pain Webber Mitchel Hutchins Inc. kommentiert, wie das Handelsblatt zu berichten weiß: Die neuen Produkte werden herausgestellt, in großen Zahlen ausgeliefert und von den Kunden nicht gemietet, sondern gekauft." Die derzeitige Rezession spiele also keine Rolle, weil viele Anwender die neuesten IBM-Produkte einfach haben wollten.

IBM-Chef John R. Opel erklärten bei den Bestellungen zeichne sich weiterhin gegenüber 1981 eine kräftig ansteigende Wachstumsrate ab. Dies gelte insbesondere für die Großcomputerserie 3081 und das am weitesten entwickelte Speichergerät 3380.

Für die ersten sechs Monate ergibt sich ein Reingewinn von 1,768 Milliarden (Vorjahr: 1,534 Milliarden) Dollar. Die Bruttoeinnahmen werden mit 15,119 Milliarden gegenüber 13,356 Milliarden Dollar angegeben.

Auch mit dem Absatz der übrigen Produkte zeigt sich IBM zufrieden. Nur im Kleincomputerbereich wurden die Erwartungen laut Opel nicht erfüllt. Der Umsatz im Dienstleistungsbereich stieg im zweiten Quartal um 23 Prozent.