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23.01.1997 - 

Software-Optimierung/Kommentar

Nur Büttel der DAUs?

Wut: "D-A-U"! Dümmster annehmbarer User, zwei von drei lassen sich eh nicht anders als mit diesem Superlativ beschreiben. Ewig nörgelndes Volk von Besserwissern und Möchte-Mehrs. Man sollte ihm einen ganzen Berg Disketten und Handbücher vor die Füße knallen.

Unglücklicherweise sind Programmierer in Software-Unternehmen und in Betrieben auf die DAUs als Abnehmer angewiesen. Also Ende des Traums, Wutausbrüche sind ohnehin kontraproduktiv. Und das zu sein läßt sich kein Entwickler vorwerfen schließlich tut er doch alles menschenmögliche.

Das Problem ist der Anspruch. Die Anwender fordern ein optimales Produkt. Es soll optimal sein nicht nur im Sinn einer Programmlogik und/oder einer minimalen Beanspruchung von Hardwareressourcen. Optimal auch nicht nur hinsichtlich der annehmbaren Bedienungslogik der DAUs. Sondern optimal auch noch in bezug auf die Kosten des Produkt. Vergessen wir es sofort wieder. Denn wer derlei schafft, wird in Null-Komma-Nichts reicher als Bill Gates, hat aber trotzdem noch Freunde.

Also nicht gleich das Optimum Optimierung wäre auch schon ganz schön. Wie oft stellt sich schon im laufenden Projekt heraus, daß etwas mehr Überlegung vor Beginn notwendig gewesen wäre? Ähneln nicht viele Projekt mit fortschreitender Dauer immer mehr einer Sponti-Aktion? Oder einer resignierten Liegenschaftsverwaltung? Gibt es die richtigen und zueinander passenden Entwicklung-Tools oder nur viele willkürlich zusammengewürfelte Konfusionsverstärker? Gelten Zeit- und Kostenkalkulationen stillschweigend als generell unverbindlich? Sind die Methoden und Techniken so zeitgemäß, daß die Produkte auch morgen noch bestehen können? Etwas besser ginge es schon, oder? Etwas wäre manchmal schon viel.