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15.09.1995

Nur elf Prozent setzen objektorientierte SW ein Deutsche Anwender liegen bei Objekttechniken weit zurueck

FRANKFURT/M. (CW) - Deutsche Anwender koennen mit Objekttechnologie nur wenig anfangen. Lediglich elf Prozent der Unternehmen setzen gegenwaertig objektorientierte Software ein - der europaeische Durchschnitt liegt bei 15 Prozent. Eine Umfrage des Softwarehauses Cincom Systems, Eschborn bei Frankfurt, hat ergeben, dass sich weitere 40 Prozent in der Evaluationsphase befinden.

In den Vereinigten Staaten ist die neue Softwaretechnik besser akzeptiert. Bereits 37 Prozent der Unternehmen vertrauen dort auf Objekttechnologie, weitere 41 Prozent machen sich Gedanken ueber die Einfuehrung. Die Umfrage wurde vom Dezember 1994 bis Februar 1995 bei insgesamt 3700 IT-Managern und Geschaeftsfuehrern in Europa (47 Prozent) und den USA (53 Prozent) durchgefuehrt.

Welchen Nutzen erwarten die Anwender von der Objekttechnik? In den USA wie in Europa halten 39 beziehungsweise 36 Prozent die "schnellere Erfuellung veraenderter Softwarebeduerfnisse" fuer das wichtigste Pro-Argument. Dieser Meinung sind in Deutschland nur 20 Prozent. Hierzulande reizt vor allem die Wiederverwendbarkeit von Software zum Umstieg in die OO-Welt.

Sowohl in den USA als auch in Europa wird die mangelnde Schulung beklagt. Waehrend in Deutschland 46 Prozent der Meinung sind, dass hier eines der groessten Hindernisse liegt, sind es im europaeischen Durchschnitt 31 Prozent und in den USA 32 Prozent. Im Vergleich zu ihren internationalen Kollegen sehen die deutschen Manager hierin ein ueberdurchschnittlich grosses Problem.

Allerdings gaben 70 Prozent an, selbst noch keine ausreichenden Kenntnisse im Bereich objektorientierter Techniken zu besitzen, obwohl sie diesen Bereich nahezu einhellig (76 Prozent) als Technologie der Zukunft bezeichnen.