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Volle Breitseite Krise


11.02.2009 - 

Nvidia-Umsatz bricht um 60 Prozent ein

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2009 (Ende: 25 Januar 2009) hat es den Grafikchip-Spezialisten Nvidia übel gebeutelt.

Der Umsatz von Nvidia ging von 1,2 Milliarden Dollar in der vergleichbaren Vorjahreszeit um 60 Prozent auf 481,1 Millionen Dollar zurück. Für das gesamte Fiskaljahr fällt das Minus mit 16 Prozent (von 4,1 Milliarden Dollar im FY 2008 auf 3,4 Milliarden) geringer aus, da die Wirtschaftskrise zu Beginn des Jahres noch kaum ausgeprägt war.

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang

Für das aktuelle Q4 steht unter dem Strich ein Nettoverlust von 147,7 Millionen Dollar oder 27 Cent pro verwässerter Aktie. Abzüglich verschiedener Einmaleffekte beträgt der Pro-forma-Fehlbetrag immer noch 94,4 Millionen Dollar oder 18 Cent je Anteilschein. Das vierte Quartal reißt auch das Gesamtjahr in den roten Bereich mit einem Verlust von 30 Millionen Dollar oder fünf Cent pro Aktie. Ein Jahr zuvor hatte Nvidia noch 797,6 Millionen Dollar oder 1,31 Dollar je Anteilschein verdient.

"Das wirtschaftliche Umfeld ist eindeutig schwierig und unsicher", konstatierte Firmenchef Jen-Hsun Huang in der Ergebnismitteilung. Nvidia bemühe sich in allen Bereichen um eine Senkung seiner operativen Kosten, wolle aber weiterhin in seine technischen Innovationen investieren. Zumindest was die technischen Entwicklungen (etwa "PhysX", "3D Vision", "CUDA", "Tesla") angehe, sei das Fiskaljahr 2009 auch eines der besten in der Firmengeschichte gewesen. Eine Prognose für das laufende Quartal und Geschäftsjahr blieb Nvidia schuldig.

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