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Oasis billigt SOA-Modell

19.10.2006
Der Nutzwert des Rahmenwerks ist umstritten.

Die Mitglieder der internationalen Standardisierungsorganisation Oasis haben sich auf ein Referenzmodell für Service-orientierte Architekturen (SOA) verständigt. Das "Reference Model for Service-Oriented Architecture 1.0" (SOA-RM) soll in erster Linie zu einer Begriffsklärung für Entwickler und Architekten beitragen.

"Abstraktes Rahmenwerk"

Laut dem technischen Komitee der Oasis handelt es sich um "ein abstraktes Rahmenwerk", das dazu diene, "wichtige Entitäten und die Beziehungen zwischen diesen innerhalb einer Service-orientierten Umgebung" zu verstehen. Darüber hinaus soll es helfen, konsistente Standards oder Spezifikationen für SOA zu entwickeln. Unterm Strich könnte das Oasis-Werk dazu beitragen, die zunehmende Begriffsverwirrung um SOA einzudämmen. Das zumindest hoffen die Protagonisten. Beispielsweise ließen sich die vielfältigen Produkte oder "Rebrandings" der Softwarehersteller damit kritisch hinterfragen.

Inwieweit das Modell Unternehmen bei der Implementierung einer SOA hilft, ist indes umstritten. Jason Bloomberg etwa, Analyst beim US-amerikanischen Beratungshaus Zapthink, kritisiert das Werk als zu abstrakt: Anwender könnten es zwar als Rahmenwerk für die Planung einer unternehmensweiten SOA-Initiative einsetzen. In der Umsetzungsphase aber halte sich der Nutzen in engen Grenzen. (wh)