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04.05.2005

Oasis verspricht Hilfe für SOA-Projekte

Ein Referenzmodell soll Orientierung bieten.

Der zunehmende Informationsbedarf und die Begriffsverwirrung rund um Service-orientierte Architekturen (SOAs) hat nun die Organization for the Advancement of Structured Information Standards (Oasis) auf den Plan gerufen.

Das Konsortium gab die Gründung einer technischen Arbeitsgruppe bekannt, die sich mit der Definition eines "SOA Reference Model" (SOA-RM) beschäftigen wird. Diese Vorlage soll insbesondere Entwicklern und anderen IT-Experten Richtlinien an die Hand geben, wie sich eine entsprechende Architektur für Services implementieren lässt. Als Motiv für diese Initiative nannte Duane Nickull, Senior Standards Strategist bei Adobe und Vorsitzender der Arbeitgruppe, die Tatsache, dass der SOA-Begriff mittlerweile in unterschiedlichen Kontexten und mit teilweise sich widersprechenden Definitionen gebraucht werde.

Anwender sind beteiligt

Oasis hofft, SOA-RM bis zum Jahresende fertig stellen zu können. Die internen Arbeiten, an denen Unternehmen wie Bea Systems, Fujitsu, NEC, Lockheed Martin, Boeing und Visa beteiligt sein sollen, laufen seit sechs Wochen. Erste Informationen sind auf der Oasis-Website publiziert. (as)