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29.08.1975

Oberingenieur Gerhard J. Fremgens (40), Hauptabteilungsleiter der Klöckner Werke AG, Duisburg, erhielt für seine Verdienste um das Normenwesen die DIN-Ehrennadel. Fremgens ist Chef der technischen Organisation mit den Abteilungen Zentral-Normung und Kon

Oberingenieur Gerhard J. Fremgens (40), Hauptabteilungsleiter der Klöckner Werke AG, Duisburg, erhielt für seine Verdienste um das Normenwesen die DIN-Ehrennadel. Fremgens ist Chef der technischen Organisation mit den Abteilungen Zentral-Normung und Kontaktstelle für Datenverarbeitung. Dieses Kontaktbüro hat die Aufgabe, alle Daten aus den technischen Bereichen der Klöckner Werke AG (Materialwirtschaft, Arbeitsvorbereitung) aufzubereiten und mit dem firmeneigenen RZ die Verarbeitung abzuklären. Die DIN- Ehrennadel ist die Anerkennung des DIN-Präsidiums (DIN = "Deutsches Institut für Normung" ab 1. 9. 75 statt DNA = "Deutscher Normenausschuß") für Fremgens aktive Mitarbeit in dieser Organisation. So ist er Mitglied der Normenprüfstelle und Vorsitzender des Fachnormenausschusses Instandhaltung. Seit 1972 leitet er den Kölner Arbeitskreis des Ausschusses Normenpraxis (ANP). os

Friedel Hartmann (55), Direktor des Kommunalen Gebietsrechenzentrums (KGRZ) Starkenburg, Darmstadt, erntete den Preis für zehnjährige Rackerei in der kommunalen EDV. Er wurde am 15. August vom KGRZ-Verwaltungsrat auf Weitere sechs Jahre wiedergewählt. Vor zehn Jahren hatte Hartmann im Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Darmstadt die Aufgabe übernommen, die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung zu überprüfen. Dabei stieß er auf die Grundsatzvorstellungen der KGST, Köln, zum EDV-Einsatz in der Kommunalverwaltung - und damit hatte ihn der Computer an der Angel. Die Aufbauarbeit machte Spaß und sie lohnte sich. 1971 wurde Hartmann Direktor des neuen KGRZ. Eingesetzt sind dort heute eine IBM 370/158 (1028 K) und eine 370/115 (64 K). Das RZ bedient - mit 104 Mitarbeitern rund um die Uhr 60 angeschlossene Kommunen und den Kreis Darmstadt. Der kommunale Oberrechner Friedel Hartmann vernachlässigt aber keineswegs die kommunalpolitische Arbeit an der Basis. Für die SPD sitzt er auf der Abgeordnetenbank im Kreistag, in seiner Wohngemeinde Weiterstadt präsidiert er der Gemeindevertretung. os

Ralf Wissel (45) Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Staalmeubel mbH, Hamburg, ist am 30. August in der Staalmeubel-Firmengruppe 25 Jahre tätig. Wissel nennt sich selbst gern einen "Wanderprediger" für den physischen Datenschutz. Einer der Pioniere für den Gedanken der Datensicherung ist er gewiß. Auf einer Schiffsreise mit Journalisten bei Dortrecht/NL hatte Wissel den Begriff "Databox" für Datenträgerbehältnisse "generiert". Datatresor, Dataschutzraum und andere Begriffe waren die konsequente Ableitung. Unter Wissels Regie zeigte Staalmeubel auf der Hannover Messe 1964 als erster Hersteller überhaupt einen Datentresor, der die Feuerprobe überstanden hatte. Die - Versicherungsgesellschaft Deutscher Ring, war der erste Benutzer, der seine Datenträger einem Datatresor anvertraute. Damit war ein neuer Geschäftszweig geboren. Die breite Diskussion, die es heute über Datensicherung und physischen Datenschutz gibt, mag viele geistige Väter haben. Einer ist namentlich bekannt: Ralf Wissel. os