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29.10.1999 - 

Case-Tool kommt in Version 4.0

Objectif erhält Features für die verteilte OO-Modellierung

MÜNCHEN (CW) - Die Berliner Microtool GmbH hat die Version 4.0 des auf der Unified Modelling Language (UML) basierten Modellierungswerkzeugs "Objectif" freigegeben. Dieses hat zusätzliche Funktionen für die verteilte, objektorientierte Software-Entwicklung erhalten.

Das neue Release bietet zum einen eine bessere Unterstützung von verteilten Entwicklerteams durch Import/Export-Funktionen, die den Austausch von Ergebnissen zwischen Projektstandorten ermöglichen. Damit ist laut Hersteller eine konsistente Integration extern entwickelter Komponenten im Repository des UML-Tools möglich. Der Transfer von UML-Diagrammen und Code erfolgt mit Hilfe der Metasprache Extensible Markup Language (XML), die die dazugehörige Repository-Struktur von Objectif widerspiegelt. Um keine bösen Überraschungen durch Inkonsistenzen zu erleben, werden vor dem Import einer XML-Datei zunächst ihre Repository-Informationen mit denen des Zielsystems verglichen und dokumentiert. Zum anderen läßt sich jetzt Objectifs Repository mit Hilfe der COM-Komponente "CM-Adapter" und des in ihm enthaltenen Sourcecode Control Interface (SCC) in gängige Konfigurations-Management-Systeme exportieren.

Zusätzlich wurden die Costumizing-Möglichkeiten mit Version 4.0 erweitert. Hierzu bietet Microtool die Möglichkeit, sogenannte Aktionsskripte zu erstellen, mit denen sich bei der Entwicklung mit Java oder C++ projektspezifische Entwurfs- und Implementierungsaufgaben automatisieren lassen. Dabei kann laut Hersteller auf fast alle Elementtypen im Repository lesend und schreibend zugegriffen werden. Mit Aktionsskripten, die dem Code-Scripting entstammen, lassen sich Zugriffsmethoden für Bean-Properties oder Verwaltungsmethoden für Aggregationen beziehungsweise Assoziationen in den beteiligten Klassen erzeugen.