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25.04.2006

OECD fordert Spam-Bekämpfung

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) appelliert an Regierungen, mehr gegen die Werbeflut zu tun.

Die Regierungen müssten Antispam-Gesetze erlassen, die "klare Regeln" im Bezug auf Massen-Mails setzen, den jeweiligen Strafverfolgungsbehörden mehr Ressourcen zur Verfügung stellen und die grenzübergreifende Kooperation im Kampf gegen die Werbeplage verbessern, mahnt die OECD. Gleichzeitig appelliert die Organisation an die Industrie: Für sie gelte es, die Antispam-Bemühungen von Seiten der Regierungen zu unterstützen und dabei zu helfen, landesweite Aufklärungskampagnen ins Leben zu rufen.

Die unerwünschten Werbenachrichten verursachen nicht nur Störungen im Netz und beeinträchtigten damit die Produktivität, sondern verbreiteten auch Viren und würden zunehmend von Kriminellen dazu genutzt, Passwörter für den Zugang zu vertraulichen Informationen sowie Bankkonten zu stehlen, so das Forum.

Die Organisation forderte die Nationen zudem auf, im Rahmen von Spam-Untersuchungen bereitwilliger zu kooperieren und "Single points of contact" einzurichten, an die andere Länder ihre Fragen zur Spam-Bekämpfung richten könnten.

Privatunternehmen, die ihren Mitarbeitern Internet-Zugang bieten, haben nach Ansicht der OECD folgende Pflichten: Zum einen gelte es, klare Firmenrichtlinien zum E-Mail-Gebrauch aufzustellen. Zum anderen sei zu überwachen, ob die firmeneigene Web-Seite von anderen Sites im Internet kopiert werde, um Kundendaten zu stehlen. In diesem Kontext sollten Firmen ihre Kunden auch über die Gefahr gefälschter E-Mails im Zuge von Phishing-Attacken aufklären. Die jüngsten Empfehlungen der OECD sind unter www.oecd-antispam.org verfügbar. (kf)