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26.05.2000

OECD: Viel zu wenig Technik-Nachwuchs

MÜNCHEN (CW) - Nur einen Platz im Mittelfeld spricht die aktuelle OECD-Studie dem Bildungsstandort Deutschland zu. Besonders im Hochschulbereich gibt es im Vergleich zu anderen Industrieländern einige Defizite. In der Bundesrepublik beenden 16 Prozent eines Jahrgangs ihre Ausbildung mit einem Hochschulabschluss. In Ländern wie Norwegen, Großbritannien, den Niederlanden und den USA ist der Anteil der Akademiker mehr als doppelt so hoch. Auch Bildungsministerin Edelgard Bulmahn sieht die Schwächen des deutschen Systems: "Wir haben im internationalen Vergleich zu wenig Studierende. Nur 28 Prozent beginnen eine tertiäre Ausbildung, während die OECD einen Durchschnitt von 40 Prozent errechnet. Gleichzeitig sind die Kosten pro Studium und Studierenden außerordentlich hoch, weil die Studiendauer zu lang ist."

Zudem studieren viele Studenten an deutschen Universitäten am Arbeitsmarkt vorbei. In den Bereichen Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften gibt es zu wenig Absolventen, so ein weiteres Fazit der Studie. 1040 Absolventen kommen auf 100000 Beschäftigte. Andere Länder wie Frankreich oder Korea haben bereits durch eine besondere Förderung die Zahl der Graduierten in diesen Bereichen auf 5000 gesteigert. Insgesamt liegt das deutsche Ergebnis um 50 Prozent unter dem OECD-Schnitt.