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19.07.2002 - 

Halbjahresbilanz: IT-Stellenangebote gehen um 69 Prozent zurück

Öffentlicher Dienst als zweitgrößter Jobanbieter

MÜNCHEN (CW) - Das erste Halbjahr hat nicht den erhofften Aufschwung gebracht. Die Zahl der in 40 Tageszeitungen und der CW ausgeschriebenen IT-Jobs ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 69 Prozent auf 15 085 zurück.

Rein quantitativ betrachtet, ist der Rückgang der IT-Stellenangebote im ersten Halbjahr 2002 dramatisch. Doch die Stellenmarktanalyse von EMC/Adecco zeigt, dass nicht in allen Branchen die Chancen gleich schlecht sind. Hielten sich etwa TK-Firmen mit Neueinstellungen stark zurück, eröffneten sich im Maschinenbau (1059 Offerten), in der Elektronik (1061) und im Bereich Konstruktionsbüro (1093) durchaus Perspektiven. Die DV-Beratungs- und Softwarehäuser verzeichneten zwar im Vergleich zu 2001 die größten Rückgänge, boten in den ersten sechs Monaten mit 3728 Stellen aber immer noch die meisten Jobs. Gleich darauf folgte der öffentliche Dienst mit 1852 Stellenangeboten (Vorjahr: 3129 Angebote), wobei für Hochschulen und Forschung, aber auch in Behörden Informatiker gebraucht werden.

Ein Blick auf die Berufe zeigt, dass CAD/CAM-Spezialisten (3321) vor den Anwendungsentwicklern (3136) noch die größte Jobauswahl haben. Eng wird es dagegen für Web-Programmierer, E-Commerce-Spezialisten oder Online-Redakteure: Hier haben sich die Jobofferten durchschnittlich um 86 Prozent reduziert, so dass nur noch 464 Stellenanzeigen für den Bereich Internet von Januar bis Juni geschaltet wurden. Systemadministratoren und -programmierer (2356) haben bessere Aussichten, während das Stellenangebot für Netzprofis auf 651 Jobs zusammengeschrumpft ist. (am)