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24.11.1978 - 

Abstimmung künftiger Entwicklungen:

Ökonomische Wirksamkeil erfordert Kompatibililät

Die Entwicklung von Textautomaten und der Textkommunikation vollzieht sich seit der Einführung der Mikroprozessoren unter ständiger Beschleunigung. Die Leistungsmerkmale hochwertiger Computerterminals werden fortschreitend mit einer Zeitverzögerung von wenigen Jahren in die Breitenanwendung überführt. Parallel dazu entstehen öffentliche Textkommunikationssysteme für verschiedene Anwenderkreise von bisher nicht gekanntem Ausmaß. Zur Entfaltung der vollen ökonomischen Wirksamkeit aller Systeme ist eine Abstimmung der zukünftigen Entwicklungen zur Erreichung einer ausreichenden Kompatibilität erforderlich.

Die Betrachtung der heutigen Anwendungen der Textautomaten zeigt, daß Texte zwischen den Kommunikationsteilnehmern häufig wechselseitig mit engem Bezug aufeinander und ergänzt mit Zusatzinformation aus lokalen Quellen ausgetauscht werden. Eine Rationalisierung dieser Vorgänge wird durch Kompatibilität der Systeme ermöglicht, weil die Weiterverarbeitung der empfangenen Information dadurch erheblich vereinfacht wird.

Die Lösung der Kompatibilitätsforderung läßt sich ohne Verlust an zukünftiger Entwicklungsmöglichkeit erfüllen, wenn eine klare Gliederung der Funktionen durchgeführt wird und die Textübertragung über Inhaltsdeskriptoren und Gestaltungs- und Verknüpfungsparameter erfolgt. Diese sollten geräteunabhängig sein und system- und gerätespezifisch ausgewertet werden. Die Trennung von Inhaltsdeskriptor, Gestaltung und Verknüpfung für die Übertragung der Texte ermöglicht auch eine neue effizientere Schnittstellengestaltung vom Bediener zum Terminal. Die Erstellung, Gestaltung und Verknüpfung sowie die Auswertung von Texten über die interaktive Anwendung der genannten Funktionen werden für verschiedene Einsatzfälle vorgestellt. Es zeigt sich daraus eine immer stärkere Entlastung des Bedieners von unwesentlichen Nebentätigkeiten. Er kann sich auf das Wesen der Textübertragung konzentrieren, das letztendlich darin besteht, daß ein Informationswille bei einer Person bei dem Adressaten eine optimale Informationswirkung erzielt.

*L. Hanewinkel ist Mitarbeiter der Nixdorf Computer AG, Paderborn.

Entnommen aus: Symposium "Elektronische Textkommunikation", veranstaltet vom Münchner Kreis