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03.04.1981

Österreich im europäischen Info-Tausch

WIEN (eks) - In Österreich, assoziiertem Mitglied der EG, ist ab März das derzeit größte europäische Datenbanknetz Euronet-Diane zugänglich. Als Konzentrator dient in Wien ein Computer der TU-Wien, der in Verbindung zum Euronet-Knoten Frankfurt steht. Dieser Knoten kann über das im Aufbau begriffene Datennetz Datex 300 der Post aus ganz Österreich angewählt werden.

Ab März 81 wird zunächst in einem Probebetrieb mit begrenzter Teilnehmerzahl die Verbindung zu Euronet-Diane (Direct Information Access Network for Europe) aufgenommen. Dieses Netz wurde von der EG-Kommission zusammen mit den Postverwaltungen der Mitgliedsländer und einem Ausschuß für technisch-wissenschaftliche Information aufgebaut und ermöglicht den Zugriff auf die verschiedenen Informationszentren in Europa. Diane enthält etwa 150 Bibliografiebasen und Datenbanken aus Medizin, Chemie, Landwirtschaft, Umweltschutz, Energiewirtschaft, Physik, Sozialwissenschaft sowie Patentdokumentation.

Mit dieser internationalen Dokumentation soll die Vergeudung von Forschungsaufwand gebremst und schließlich verhindert werden.

Die Programme zum Informationsaustausch mit Euronet wurden von der Prozeßrechenabteilung der TU- Wien entwickelt. Ab Mitte 1981 wird der Standardbetrieb des Konzentrators aufgenommen, ab Mitte 1982 soll das reguläre Paketvermittlungsnetz der Post jedem Interessenten einen Anschluß bereitstellen können.

Information: Dr. Paul, Prozeßrechenabteilung TU-Wien, Tel.: 02 22/65 37 85/3 76.