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18.07.1986

Österreichische Weichwarehersteller rücken zusammen:\

Heimische Software gemeinsam fördern

WIEN (apa) - Die Position der einheimischen Softwarehersteller will der neugegründete Verband österreichischer Softwareindustrie stärken. "Bis letzt fährt der Softwaremarkt mit jährlichen Zuwachsraten von 20 Prozent noch ein Schattendasein", begründete Verbandsvorsitzender Helmut Kratky, Geschäftsführer der Wiener Management Data dieses Vorhaben.

Die Softwarebranche erzielte 1985 in Österreich einen Umsatz von rund fünf Milliarden Schilling. Davon wurde jedoch nur eine Milliarde von den 70 größten Softwareherstellern erwirtschaftet. Der Rest stammte von Softwareabteilungen der großen DV-Hersteller und von Kleinstunternehmen mit einem bis fünf Mitarbeitern. Nach Meinung von Kratky könne das Exportpotential der mittelständischen Softwareindustrie mit derzeit 200 Millionen Schilling deutlich gesteigert werden. Andererseits müsse es auch möglich sein, die Softwareimporte im Wert von zwei Milliarden Schilling durch Eigenentwicklungen zu ersetzen. Deshalb sei, so Christoph Mandl, Geschäftsführer von Software Management, die Herstellung eines "industriellen Softwareklimas" in der Alpenrepublik notwendig.