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12.08.1977

Österreichisches Bundeskanzleramt veröffentlicht EDV-Plan 1976-1980:Staatliche DV kostet Wien 900 Millionen Mark

WIEN (de) -Als "Entscheidungsrahmen für den zielorientierten DV-Einsatz im staatlichen Bereich" legte das österreichische Bundeskanzleramt jetzt seinen "EDV-Plan 1976-1980" vor, der Gesamtkosten von 6,5 Milliarden Schilling vorsieht, das sind umgerechnet rund 900 Millionen Mark. "Österreich ist damit das erste Land, das detaillierte Planzahlen über die eigenen EDV-Projekte veröffentlicht", erklärte Dr. Ernst Veselsky (Foto), Staatssekretär im Bundeskanzleramt der Republik Österreich.

Der EDV-Plan gebe - so Veselsky - über Zeit und Art des Computereinsatzes ebenso Auskunft wie über den zu erwartenden Nutzen. Unverzichtbarer Bestandteil dieses Konzeptes sind nach den Worten des Staatssekretärs Einsparungsrichtlinien, "die auch die EDV-Aufwendungen auf die allgemeine Sparlinie der Regierung bringen sollen". Demnach sollen die Kapazitäten des installierten Equipments laufend überprüft und beispielsweise durch Drei-Schicht-Betrieb die Voraussetzungen für eine optimale Systemauslastung geschaffen werden. Der personelle Aufwand zur Entwicklung und Realisierung aller gemeldeten Bundes-EDV-Projekte wird nach Schätzungen der Ballhausplatz-Planer von 1627 Mannjahren (1976) auf 2020 Mannjahre (1980) steigen. Zusammen 58 Prozent der Gesamtkosten im Jahr 1980 (1540,4 Millionen Schilling) werden drei Ressorts beanspruchen: das Bundesministerium für Finanzen (341 Millionen Schilling), die Post- und Telegraphenverwaltung (333 Millionen Schilling) und das Bundesministerium für Verkehr (222 Millionen Schilling).

Über die Entwicklung auf dem Gebiet der Programmiersprachen im Behördenbereich mutmaßt der Bericht, daß PL/1 in vier Jahren die "dominante" Sprache sein wird, während die international normierten Sprachen Cobol "kaum", Fortran "relativ schwach" vertreten sein werden.