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27.07.1990

Offenheit als Zier und Waffe

Offen ging es zu auf Digitals großer Hausmesse in Boston. Niemand nahm bei der DEC-World ein Blatt vor dem Mund, schon gar nicht Ken Olson. Heftig polterte er gegen das unreife Unix (und verteidigte sein proprietäres VMS-Betriebssystem. Doch seine Marketiers verziehen ihm, brachte er doch "rüber", was ihnen besonders am Herzen lag.

Ihre Message hieß: Wir sind die einzigen, die der IBM ans Leder können, den wir sind offen, vor allem an den Schnittstellen. Die Strategie ist simpel. Bei vielen Anwendern stehen neben Big Blues Mainframes vernetzte Systeme von Digital. Also schmähen die DEC-VBs die proprietäre Politik IBMs, werfen derweil ihre Netzproducte über die blauen PCs und Großrechner und adeln sich dabei auch noch mit dem OSI/Posix-Logo.

Bei aller Berufung auf offene Standards fällt allerdings auf , daß jede wichtige Software, ob für das Netzwerk-Management oder für die Programmentwicklung , unter dem hauseigenen Betriebssystem VMS läuft - und nur dort. gfh