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03.12.1998 - 

Kommentar

Offenheit - auch in bezug auf viele Fragen

Einen ganzen Konferenztag widmete die TÜV-Akademie Rheinland dem Jahr-2000-Projekt der ehemaligen Daimler-Benz AG. Selten hat ein Unternehmen in der Öffentlichkeit so detailliert über seine internen Vorhaben berichtet. Im Angesicht des Jahr-2000-Problems werden augenscheinlich viele der bislang üblichen Unternehmensregeln auf den Kopf gestellt: Offenheit ist die Voraussetzung dafür, daß die gegenseitigen Abhängigkeiten nicht am 1. Januar 2000 zu einem fatalen Domino-Effekt führen. Die US-Regierung hat sogar ein Gesetz erlassen, das die Kartellrechts-Regelungen teilweise außer Kraft setzt, indem es den Austausch wettbewerbsrelevanter Informationen ermöglicht.

Selbstverständlich fällt es leichter, sein Feld vorzuzeigen, wenn man es ordentlich bestellt hat. Und das bereitet einem finanzstarken Konzern, der noch dazu einen IT-Dienstleister unter seinem Dach beherbergt, weniger Schwierigkeiten als einem 1000-Mitarbeiter-Betrieb mit dünner Personaldecke und mageren Gewinnspannen. Auf der anderen Seite helfen auch 250 Millionen Mark und Zehntausende von Debis-Manntagen kaum weiter, wenn bei Planung oder Umstellung geschlampt wird. So konnten das mittelständische Unternehmen und das Bürgermeisteramt zumindest eines mit nach Hause nehmen: Die großen Konzerne schlagen sich mit den selben Fragen herum wie sie selbst - und einige davon bleiben offen.