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18.04.2003 - 

Microsoft ändert Features-Liste

Office 2003: Volles XML nur für Profi-Versionen

REDMOND (IDG) - Kurz vor der Auslieferung von Office 2003 macht Microsoft einen Rückzieher in Sachen XML-Unterstützung. Jüngsten Plänen zufolge sollen nur noch die "Enterprise Edition" und "Office Professional" mit einer vollständigen XML-Implementierung aufwarten.

Microsoft limitiert die XML-Unterstützung in einigen Versionen. Zudem sollen die Dokumentenschutztechnik "Windows Rights Management Services" (RMS) sowie "Excel List" , eine Funktion zur besseren Analyse von Datenblättern, nur in den für Unternehmenskunden konzipierten Versionen Office Professional und Office Enterprise Edition erhältlich sein. Microsofts Begründung für die Entscheidung liest sich auf den ersten Blick einleuchtend und kundenfreundlich. Man habe festgestellt, dass zahlreiche Anwender, so der Konzern, keine volle XML-Implementierung wollten. Dadurch, dass diese auf die Professional-Variante und die Enterprise Edition beschränkt sei, müssten nun andere Kunden nicht für unbenötigte Features zahlen.

In der Praxis bedeutet dies jedoch, dass der Abstand zwischen Standard- und Professional-Version größer wird. In der Vergangenheit unterschieden sie sich nämlich lediglich dadurch, dass bei der Professional-Version die Datenbanksoftware Access zum Lieferumfang gehörte. Viele professionelle Anwender griffen deshalb, falls sie die Datenbank nicht benötigten, zur Standard-Variante. Künftig muss auch diese Klientel die teurere Professional-Variante kaufen, falls sie die volle XML -Unterstützung wünscht.

Die Speicherung der Dokumentenformatierung erfolgt nämlich in der Standardversion von Office XP mit "WordML", Microsofts XML-Schema. Die Freiheit, eigene XML-Schemata zu definieren, bleibt den Benutzern der Profi-Version vorbehalten. Letztlich besteht so die Gefahr, dass die Formatierung von Texten, die mit WordML gespeichert wurden, verloren geht, wenn diese mit anderen Programmen geöffnet werden. (hi)