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02.07.2004 - 

Der richtige Preismix entscheidet den Wettbewerb

Offshorer stärken ihren Consulting-Arm

NEW YORK (IDG) - Die schnell wachsenden indischen Offshore-Häuser erweitern ihr Portfolio zunehmend um Beratungsdienste. Die etablierten IT-Consulting-Anbieter wiederum bauen ihre Ressourcen in Niedriglohnländern aus.

"Kein Zweifel, das Rennen ist eröffnet", sagte Stephen Pratt, Leiter von Infosys Consulting, auf einer Ende Juni veranstalteten Offshore-Konferenz der Information Technology Association of America (ITAA). "Es ist kein Geheimnis, dass jenes Servicemodell gewinnt, welches Highend-Beratung mit hoch qualifizierten und kostengünstigen Lieferdiensten in Offshore-Ländern kombinieren wird." Infosys Consulting, im vergangenen April gegründet, ist der US-amerikanische Beratungszweig des indischen Anbieters Infosys Technologies. Er beschäftigt derzeit 150 Berater. In drei Jahren sollen es 500 sein.

Der Wettbewerb zwischen den indischen Anbietern auf der einen und den lokal ansässigen Beratungshäusern auf der anderen Seite wird über den Preis geführt. Für Anwender wird die Entscheidung, ob sie Onshore- oder Offshore-Dienste beziehen sollen, künftig unerheblich. "Wichtig ist allein, welches Unternehmen am besten dazu in der Lage ist, beides miteinander zu verbinden", erläuterte Meta-Group-Analyst Stan Lepeak. Die Praxis lehrt, dass etwa 30 Prozent der Arbeiten beim oder in der Nähe des Kunden erbracht werden müssen. Dazu zählen etwa Architekturberatung, Design und Projekt-Management. Entwicklungs- und Wartungsdienste sowie einfache Massendienste lassen sich hingegen in Niedriglohnländern betreiben. Die Anbieter müssen indes nicht immer Inder sein, denn auch die etablierten IT-Dienstleister bauen ihre Offshore-Kapazitäten aus. Wettbewerbsentscheidend wird sein, welcher Service-Provider die lokalen und remoten Dienste am besten zu einem reibungslosen Lieferprozess integriert. (jha)