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27.02.1998 - 

Meta Group warnt

Oft scheitern Projekte für das System-Management

"Willkommen in der IT-Industrie", quittierte Tom Scholtz, Programm Director der Meta Group in Europa, die Beschwerden der Anwender über die Plattformen, die nicht halten, was die Anbieter versprechen. Nahezu alle Kunden des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens haben Probleme bei der Einführung der Frameworks. Knapp ein Drittel von ihnen stoppt ein solches Projekt oder muß einen neuen Anlauf starten.

Die Betroffenen fühlen sich von den Herstellern häufig allein gelassen, denen es wiederum an Ressourcen mangelt, um der Kundschaft bei der Installation unter die Arme zu greifen. Konzerne mit 10000 und mehr PCs im Einsatz müssen nicht selten 1000 bis 1400 Dollar pro Rechner investieren, um später eine integrierte Verwaltungsplattform zu betreiben.

Doch die Misere beruht nicht nur auf Versäumnissen der Anbieter, so Scholtz, auch die Kunden sollten bei Problemen vor der eigenen Tür kehren. Viele IT-Verantwortliche entscheiden sich erst für umfangreiche Verwaltungslösungen, wenn Schwierigkeiten in der IT-Installation auftreten. Gibt es jedoch im Vorfeld einer Einführung punktuelle Lösungen, ist der Schritt zum integrierten System-Management weitaus leichter. Vor dem Projekt sind Mitarbeiter zu schulen und Anwendungs- und Geschäftsprozesse zu ordnen, so der Berater. Großen Wert sollten die Anwender zudem darauf legen, potentielle Probleme im Vorfeld auszumachen.