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06.07.1990

Ohne Geduld geht bisher noch wenig

An Ansätzen für ein offenes Netzwerk-Management mangelt es derzeit nicht. Im Gegenteil: Gerade diesem lange vernachlässigten Bereich in der Kommunikations-Szenerie läßt man in der Branche inzwischen viel Aufmerksamkeit angedeihen - mit vergleichsweise respektablen Ergebnissen. Die Standardisierer haben bereits eine ganze Reihe von Normen und Konzepten auf den Tisch gelegt, wie beispielsweise SNMP (Simple Network Management Protocol) als TCP/IP-Variante, CMIS (Common Management Information Protocol) im Rahmen von ISO sowie Übergänge zwischen den dominierenden Hersteller-Lösungen wie Netmaster und Akkumaster. Nicht zu vergessen auch das Netz-Management-System "Concert", mit dem British Telecom zu glänzen versucht.

Mitunter hapert es jedoch für einen reibungslosen Netzwerk-Betrieb noch an der Vollständigkeit dieser Richtlinien. Vor diesem Hintergrung hat nun das OSI Network Management Forum zu einem Überholmanöver angesetzt und will mit einem kompletten Spezifikations-Set den offiziellen Gremien vergreifen.

Aber auch damit lassen sich noch nicht sämtliche Probleme aus der Welt schaffen. So löblich nämlich die verschiedensten Aktivitäten auch sein mögen, so wenig können sie dem Anwender unmittelbar helfen. Ihn nämlich plagt weiterhin das Interoperabilitäts-Trauma angesichts der Kluft zwischen geltender Praxis und nicht erfüllbaren Träumen von Heinzelmännchen, die mit den vielen kleinen Ungereimtheiten in seiner Netzwerk-Architehturfertig werden könnten.

Was bleibt? Einmal mehr heißt es wohl, sich das erforderliche Know-how in mühseliger Kleinarbeit selbst anzueignen und der Dinge zu harren, die da (hoffentlich bald) kommen. sch