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24.04.1992 - 

Zuschnitt auf Workgroup- und Datenbank-Applikationen

Olivetti baut Superserver für unternehmensweite Netzwerke

FRANKFURT/MÜNCHEN (pi) - Mit ihren Superservern "Olivetti Netframe 250 FT" bietet die Olivetti GmbH aus Frankfurt eine fehlertolerante Produktfamilie für die unternehmensweite Vernetzung an.

Die neuen Modelle basieren auf Intel-Prozessoren mit 50 Megahertz Taktfrequenz und verfügen über einen Cache-Speicher von 256 KB sowie eine Speicherkapazität von bis zu 256 MB im ECC-RAM.

Der Bus arbeitet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 100 MB/s und unterstützt bis zu vier unabhängig voneinander operierende I/O-Bus-Systeme.

Jedes I/O-Prozessor-Board bedient neben einem Ethernet- oder Token-Ring-Anschluß einen SCSI-II-Port sowie einen RS232- und einen RS422-Port.

Speziell die neuen Systeme (ONF 250 FT, ONF 450 FT) wurden nach Angaben des Unternehmens für die Aufgaben bei Workgroup- und Datenbankapplikationen konzipiert. Sie erlauben die Verarbeitung von Datenmengen, mit der herkömmliche PC-Server überfordert wären. Darüber hinaus ermöglicht die Olivetti-Netframe-Systemreihe einen hohen I/O-Durchsatz. Neben den Funktionen Disk-Mirroring und Disk-Multiplexing unterstützt Netframe "Multispan", das die Spiegelung der LAN-Anschlüsse und die Netzwerk-Performance optimieren soll.

Für das System stehen Festplatten mit einem Speichervolumen von 210 bis 1600 MB zur Verfügung. Derzeit wird eine Gesamt-Festplattenspeicher-Kapazität von bis zu 89,6 GB unterstützt. Darüber hinaus bieten die neuen Systeme Festplatten mit Live-Drive-Technologie an. Diese Festplatten lassen sich auch während des Betriebs austauschen.

Bauteile, wie Kühlsystem und Netzteil, sind bei den Netframe-Systemen redundant ausgelegt und weiterhin automatisch einsatzbereit, um hardwareseitig eine hohe Sicherheitsstufe zu bieten. Zum Sicherheitsumfang der Olivetti-Netframe-Systeme gehören die Möglichkeiten der Ferndiagnose, -kontrolle und -administration, die unter der Funktion Server Activated Maintenance (SAM) zusammengefaßt sind.

Die Sicherheitsfunktionalitäten ECC-Memory und Parity Checking auf allen Datenpfaden ermöglichen die Selbstdiagnose und Selbstkorrektur des Systems. Ein Fehlerfall wird von den Netframe-Systemen- eigenständig an die DV-Administration gemeldet.

Durch diese Möglichkeit lassen sich mehrere Netzwerke unabhängig vom Standort zentral verwalten.

Außerdem kann man Netframe laut Olivetti in mehrere Netzumgebungen integrieren. Damit ist zum Beispiel der Betrieb unter dem LAN Manager und Netware möglich.