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07.11.1986 - 

Olivetti senkt seine Mikrocomputer-Preise

FRANKFURT (pi) - Ihre Verkaufspreise für die Mikros M19 und M28 hat die deutsche Olivetti jetzt gesenkt. Eigenen Angaben zufolge will das Unternehmen mit diesem Schritt sowohl private Anwender als auch mittelständische Unternehmen ansprechen.

In der Basisausstattung kommt der M19 - bei einer Konfiguration bestehend -aus einem 256-KB-Hauptspeicher und einem Laufwerk mit 360 KB Kapazität sowie Bildschirm und Tastatur - jetzt auf 3520 Mark-, dieses System wurde in dieser Konfiguration nach Olivetti-Angaben bislang noch nicht angeboten. Mit zwei Laufwerken kostet der Low-end-Rechner, der unter MS-DOS läuft, jetzt 3980 Mark, während sich der alte Preis auf 4880 Mark belief.

Ebenfalls reduziert wurden die größeren Ausbau-Konfigurationen mit einem 512-KB-RAM und einer Festplatte mit 20 MB Kapazität: Statt bisher knapp 6800 Mark müssen für dieses System vom Anwender jetzt nur noch 5750 Mark bezahlt werden. Darüber hinaus will Olivetti insbesondere für Schulungs- und Ausbildungsstätten mit einem Aktionspreis aufwerten. Demzufolge belaufen sich die Kosten für eine M19-Konfiguration mit 256-KB-Speicher, zwei Diskettenlaufwerken, dem MS-DOS-Betriebssystem und einer Einführungsdiskette auf 2990 Mark inklusive Mehrwertsteuer.

Auch oben billiger

Auch im High-level-Bereich hat der Frankfurter Anbieter Preissenkungen vorgenommen: Der M28, eine AT-kompatible DOS- oder Xenix-Maschine mit einer serienmäßigen Hauptspeicherkapazität von 512 KB, die bis auf 7 MB ausbaubar ist, und einer maximal -verfügbaren Plattenkapazität von 70 MB, wurde von der Basiskonfiguration an bis zum Modell mit externem Streamer ebenfalls billiger. In der Grundausführung beläuft sich somit der neue Preis auf 10350 Mark, verglichen mit bisher 12230 Mark. Dafür erhält der Anwender einen 512-KB-Hauptspeicher und eine 20-MB-Festplatte inklusive Tastatur und Monitor.

Das gleiche System - um einen 20MB-Streamer ergänzt - kommt statt bisher etwa 16000 Mark auf nunmehr 13650 Mark. In der nächsthöheren Ausbaustufe, mit gleicher Streamer-Kapazität, jedoch doppelter Plattenkapazität, kommt das System auf einen Preis von 16980 Mark, wofür vorher knapp 19000 Mark zu zahlen waren. Nach Olivetti-Angaben wurden im Zuge dieser Preisreduktionen bei der Hardware keine Änderungen vorgenommen.

Wie Bernhard Krautscheid - bei Olivetti zuständig für den Bereich Verkaufsförderung - gegenüber der COMPUTERWOCHE mitteilte, wolle man speziell beim M19 "versuchen, ungefähr 20 Prozent dessen zu verkaufen, was sich die Firma Schneider mit ihrem neuen Mikro zum Ziel gesetzt hat". Die Türkheimer wollen eigenen Angaben zufolge nächstes Jahr rund 100000 ihrer Maschinen verkaufen. Krautscheid: "In diesem Bereich herrscht praktisch nur noch ein Versandhandelsgeschäft."