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27.10.1989

Olivetti wird Cocom-Verstoß vorgeworfen

WASHINGTON (vwd) - Bush-Regierung hat den italienischen Staatspräsidenten Francesco Cossiga gebeten, Behauptungen prüfen zu lassen, in denen der Computerkonzern Olivetti die Cocom-Regeln verletzt habe.

Gerüchten zufolge soll Olivetti an die Sowjetunion Computerbauteile verkauft haben, auch zum Bau von düsengetriebenen Kampfflugzeugen verwendet werden können.

Wie Italiens Außenminister Gianni de Michelis mitteilte, werde er bei einem Treffen Assistant Secretary Reginald Bartholomew vom Department of State am 22. Oktober in Rom diesen über das Ergebnis informieren.

Olivetti weist Vorwürfe zurück

Der Olivetti-Konzern hat dementiert, unter Verletzung der "Cocom"-Regeln Ausrüstungen an die UdSSR geliefert zu haben, die zur militärischen Nutzung vorgesehen seien.

Für die Olivetti-Lieferungen in die Sowjetunion habe es im Einklang mit den "Cocom"-Vorschriften reguläre Exportgenehmigungen gegeben, sagte eine Sprecherin der Gesellschaft. Man habe niemals irgendwelche Ausrüstungen militärischer Art exportiert.

Die USA haben Olivetti vorgeworfen, Computerausrüstungen an die UdSSR verkauft zu haben, die auch zur Herstellung von Hochleistungsdüsenjägern verwendet werden.