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Bau von Corba-Komponenten erleichtert


18.05.2001 - 

OMG plant Web-Services-Spezifikationen

MÜNCHEN (CW) - Die Object Management Group (OMG) will für Corba zehn Erweiterungen definieren, mit denen Anwender in die Lage versetzt werden könnten, die rivalisierenden Web-Services-Architekturen von Microsoft und Sun zu überbrücken.

Dazu soll sich Corba einerseits über einen Java Message Service (JMS) stärker als bisher auf Java zubewegen, während auf der anderen Seite das Common Warehouse Metamodel (CWM) und die Unified Modeling Language (UML) die Web-Services von Microsofts .NET-Architektur unterstützen. Bei JMS handelt es sich um ein API, über das sich Geschäftsdaten asynchron austauschen lassen und das für Message Queuing sowie für Publish-and-Subscribe-Mechanismen genutzt werden kann. Die Schnittstelle soll eine sichere Kommunikation gewährleisten - für Web-Services ein besonders kritische Erfolgsfaktor.

Was das CWM anbetrifft, will die Organisation Dienste auf Basis der Web Services Description Language (WSDL) zulassen, so dass Applikationen, die im Netz nach Daten im WSDL-Format suchen, auch CWM-Pools durchforsten können.

Verbesserte AdministrationZudem arbeiten einige der OMG-Mitglieder an weiteren APIs, die Applikationen den Zugriff auf die Load-Balancing-Fähigkeiten von Corba in verteilten Netzen erlauben. Zweck der Interfaces ist auch, die Administration Corba-basierter Systeme über eine größere Anzahl von Netz-Management-Tools vornehmen zu können. Derzeit müssen die Applikationen erst an einen zentralen Object Request Broker angeschlossen werden, bevor sie sich einheitlich verwalten lassen.

Weitere Vorhaben der OMG zielen auf eine Vereinfachung von Corba- und UML-basierten Applikationen ab. Ob die Spezifikationen diesbezüglich so weit reichen, dass auch Fachabteilungen einfache Corba-Komponenten aufsetzen können, also keine Programmierer voraussetzen, darüber will man erst auf dem nächsten Treffen im Juli entscheiden. Sicher scheint dagegen, dass branchenorientierte Spezifikationen für das Finanzwesen, die Telekommunikation, für die Luft- und Raumfahrt sowie für das Gesundheitswesen und die Biotechnologie entstehen sollen.