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28.04.1989 - 

Industriekonsortium puscht Objektmanagement:

OMG: Standard für Anwendungsumgebungen

NEW YORK (CW) - Eine Gruppe von zehn größtenteils amerikanischen Unternehmen, darunter Unisys, Hewlett-Packard, Data General und der Großanwender American Airlines, will für bessere Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Hardware und Software unterschiedlicher Hersteller sorgen. Dazu gründeten die Konzerne die "Object Management Group" (OMG).

Die OMG tritt für eine in der ganzen Industrie anerkannte allgemeine Anwendungsumgebung ein. Als Basiskonzept soll hier das sogenannte "Object Management" dienen. In einer objektorientierten Umgebung werden Daten und Programme in kleine "Bausteine" aufgeteilt, die über Betriebssystemgrenzen hinweg ausgetauscht und kombiniert werden können. Damit soll den Benutzern die Möglichkeit gegeben werden, komplexe Anwendungen schnell und einfach zu erstellen.

Mitglieder der OMG sind neben American Airlines die Informationstechnik-Unternehmen Canon USA, Data General, Gold Hill, Hewlett-Packard, Philips, Prime, Soft-Switch, Sun Microsystems, Unisys und 3Com. Als Basistechnologie, auf der die Gruppe ihre Anwendungsumgebung aufbauen will, dient Hewlett-Packards Anwender-Interface New Wave. Dieses System beruht auf der sogenannten "Object-Management-Facility" (OMF), die bereits Elemente der geplanten OMG-Anwenderumgebung enthält. OMG-Executive Director Christopher Stone erklärte dazu, daß die OMG habe nicht das Ziel, allein New Wave weiterzuentwickeln; so sollen auch weitere geeignete Betriebssysteme und Tools eingebunden werden. Ziel sei letztlich die Schaffung eines Industriestandards für ojektorientierte Rechnerumgebungen.

In die OMG können alle interessierten Unternehmen eintreten Je nach Größe des Unternehmens kostet der jährliche Mitgliedsbeitrag zwischen 5000 und 50 000 Dollar. Eine sogenannte "assoziierte" Mitgliedschaft für Einzelpersonen kostet 500 Dollar, für Organisationen 1000 Dollar.