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13.03.1998 - 

Neue Version des Software-Verteilungs-Werkzeugs

On-Technology-Tochter CSD überarbeitet Management-Tool

Die Übernahme durch das amerikanische Unternehmen hat einiges verändert. Nicht nur die Gesellschaftsform der CSD erweiterte sich von der GmbH zur GmbH & Co. KG, sondern auch das Flaggschiff wurde umbenannt. Früher als "Integra-SME" vornehmlich an deutsche Kunden verkauft, wird das Software-Distributions-Tool nun im internationalen Markt unter der Bezeichnung "On Command Comprehensive Client Manager (CCM)" angeboten. Ähnlich erging es "Integra-Remote": Die Fernsteuerungssoftware heißt mittlerweile "On Command Remote".

Mit der Übernahme der deutschen Tochter leitete On Technology eine Umstrukturierung ein. Produkte wurden abgestoßen und das gesamte Unternehmenskonzept unter dem Leitmotiv "Client-Management" auf das neuerworbene Werkzeug ausgerichtet.

Die Entwicklung der On-Command-Linie liegt weiterhin in der Verantwortung der deutschen Niederlassung, die zudem als europäische Zentrale agiert. Die bayerischen Ingenieure haben nun die Version 3.1 von On Command CCM fertiggestellt, die das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) und weitere Unix-Plattformen unterstützt.

Zu den verwendbaren Betriebssystemen zählen Sinix, Solaris, HP-UX jeweils in verschiedenen Versionen sowie Windows NT 4.0. Eine weitere Komponente im neuen Release ist der "Depot Manager", eine zentrale Verwaltungseinheit für die zu verteilende Software. Gegenüber den Mitbewerbern "SMS" von Microsoft und "Landesk Manager" von Intel zeichnet sich On Command laut CSD durch die Möglichkeit zur Verteilung von Betriebssystemen aus. Zudem verwendet das Unternehmen bei der Bespielung der entfernten Rechner das originale Setup-Menü der Software-Anbieter und greift nicht wie Intel und Microsoft auf Snap-Shots, also Beispielkonfigurationen der Ziel-PCs, zurück.

CSD und On Technology zielen mit ihrem Werkzeug auf Anwender mit 1000 bis 3000 PCs. Es gibt aber auch laufende Installationen, etwa bei der Deutschen Telekom, in denen bis zu 165 000 PCs mit Software bestückt wurden. In derart großen Umgebungen ist jedoch die Integration des Tools in Management-Plattformen erforderlich, die sich bei CSD auf die Frameworks "Openview" von Hewlett-Packard und "Transview" von Siemens-Nixdorf beschränkt. Die Anpassung an "TME 10" von Tivoli wird angestrebt.