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18.04.1980 - 

Softec-Terminalkonzentrator IK 1.32: Weniger Kabelsalat, weniger Kosten

Online-Arbeitsplatz für unter 4000 Mark

BERLIN (je) - Arbeitsplätze in Betrieben und Behörden mit einem Online-EDV-Zugang auszustatten, ist nach Ansicht der Berliner Softec GmbH dank des Terminalkonzentrators IK 1.32 und der Low-cost-Terminals vom Typ 110 PLP jetzt wirtschaftlicher und damit realistischer geworden. IK 1.32 - so erläutert Softec-Geschäftsführer Bernhard Koehne - reduziert den Verdrahtungsaufwand und dadurch die Kosten für I/O-Ports.

An den "intelligenten Terminalkonzentrator-Prozedurwandler" IK 1.32 lassen sich über ein oder zwei Sammelleitungen (vieradrig) bis zu 32 Softec 110 PLP-Terminals sowie ein Schnelldrucker anschließen. Die Terminals können transportiert und aufgrund der internen Adreßdecodierung an beliebigen "Steckdosen" angeschlossen werden.

Übersteigt die Zahl der angeschlossen Terminals die Zahl der verfügbaren logischen Kanäle, so können die Kanäle automatisch den gerade aktiven Terminals zugewiesen werden. Arbeitsplätze, an denen das Terminal nicht durchgehend in Betrieb ist, benötigen daher nicht während der gesamten Arbeitszeit einen logischen Kanal.

Die Senkung der Anzahl der benötigten logischen Kanäle, unterstreicht Koehne, reduziert die Systemkosten und erhöht die Auslastung etwa von Vorrechnern. Ein am Konzentrator angeschlossener Schnelldrucker kann von jedem Terminal als lokale Hardcopystation angefordert werden. Zum Ausgleich der Arbeitsgeschwindigkeiten ist ein First in-/ First out-Speicher von vier bis 16 K vorgesehen.

Sind bei Anforderung durch den Benutzer keine logischen Kanäle frei, oder ist der angeforderte Drucker bereits belegt, so wird eine Meldung über die Auslastung des Systems und die Aktivität der einzelnen Benutzer ausgegeben. So besteht die Möglichkeit, bei solchen Benutzern, die einen Kanal oder den Drucker belegen, ohne ihn von zu nutzen, um Freigabe zu bitten.

An technischen Daten gibt Softec an: Es handelt sich um ein Mikrocomputersystem SE 2000 mit CPU 6809, 16-48 K RAM, 16 K Programmspeicher (PROM), zwei Partyline-Ports (asynchron, V.24-ähnlich, potentialgetrennt, 2400-9600 Bits pro Sekunde), ein Konsol-Port (asynchron, V.24), ein Synchron-Port (V.24, maximal 9600 Bits pro Sekunde). Unterstützte Prozeduren: Siemens MVS 1; geplant: IBM, Detex-P.

Das System basiert auf Standard-Europakarte der Serie SE 2000 und ist im Sechs-HE-Einschub oder Tischgehäuse lieferbar.

Koehne liefert folgende Preisbeispiele: Ein IK 1.32 kostet 14 500 Mark, ein vollständiges System mit Konzentrator, Drucker, 32 Terminals, 50 Meter Datenleitung, allen Steckern und Verbindungskabeln 134 600 Mark; daraus errechnen sich die Kosten pro Terminal einschließlich anteiliger Systemkosten mit 3894 Mark.

Informationen: Softec Gesellschaft für Datentechnik mbH, Bundesallee 89, 1000 Berlin 41, Tel.: 030/ 8 51 50 60, Service: 030/8 52 70 26.