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24.11.2000 - 

Supply-Chain-Management im Hosting

Online-Marktplätze mutieren zu Serviceanbietern

MÜNCHEN (IDG) - Online-Marktplätze reichen für viele Branchen nicht aus. Zusätzliche Services befördern die Handelsplätze zu kompletten Hosting-Lösungen für Anbieter und Käufer.

Während "Käufer-treffen-Verkäufer-Marktplätze" wie Pilze aus dem Boden schießen, entstehen in den USA die ersten Angebote, die über diese einfache Funktionalität hinausgehen. Zusätzliche Services wie die Abbildung von Workflow-Prozessen sollen die Handelsplätze zu kompletten Supply-Chain-Management-Lösungen ausbauen, die dann als Hosting sowohl Anbieter, als auch Nachfragern angeboten werden sollen. Diese greifen dann also via Web auf die entsprechende Software zu.

Zwei amerikanische Firmen gießen dieses Konzept nun in konkrete Angebote. Das Unternehmen Citadon, San Franzisko, will Auftraggeber und Zulieferer bei Konstruktionsprojekten zusammenbringen. Die Firma ist aus dem Merger von Bidcom Inc. und Cephren Inc. entstanden, zweier Anbieter von Online-Dienstleistungen für die Konstruktionsbranche. Zum Angebot von Citadon gehören Services für die Abwicklung komplexer Design-, Zusammenarbeits- und Beschaffungsprozesse. Dazu gehört auch die Abbildung des entsprechenden Workflows.

Zusatzfunktionen sind gefragtEin ähnliches Angebot hält Aqueduct Inc., Aliso Viejo, für den Handel in den Bereichen Hardware, Software und Consumer-Elektronik bereit. Das Unternehmen will nicht nur die Kommunikation verbessern, sondern auch bei der Distribution helfen. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören die Planung, Erstellung und Betrieb von Online-Shops, die Bereitstellung der dazugehörigen Hosting-Infrastruktur, die Bestell- und Zahlungsabwicklung sowie das Risiko-Management. Solche gehosteten Supply-Chain-Angebote seien eine Herausforderung im Konkurrenzkampf mit Handelsplattformen, glaubt Randy Covill, Analyst beim Technologieberatungsunternehmen AMR Research in Boston. "Handelsplattformen sind enorm unter Druck, über die Gurus hinauszugehen." Um die firmeneigenen Beschaffungssysteme zu übertreffen, müssen öffentliche Marktplätze Zusatzfunktionen anbieten. Beispiele hierfür sind nach Ansicht von Covill Verfügbarkeitsabfragen, Preisinformationen, Vorhersagen über mehrere Beteiligte hinweg, Produktplanung und -design sowie die Beobachtung der Business-to-Business-Transaktionen.