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Online und SCS befragen rund 500 Org.DV-Leiter:DV-Chefs sind mit ihrem Job zufrieden

06.11.1981

MÜNCHEN (nw) - Obwohl sich Org./DV-Leiter ein generelles Managementtraining wünschen und auch zunehmend den Bedarf eines Informationsmanagers sehen, zeigen sie sich nicht besonders karriererebewußt: Drei Viertel fühlen sich auf ihrer hierarchischen Stufe wohl und nur fünf Prozent streben einen Posten im Vorstand an.

Das Profil eines Org./DV-Chefs herausfinden wollte die Online-SCS-Org./DV-Leiter Enquete 1980. Ergebnis der DV-Chef-Befragung durch das Online-Journal für Informationsverarbeitung, Köln, und die SCS Scientific Control Systems GmbH, Hamburg, war, daß die Leiter der Datenverarbeitung und Organisation mit ihrem Job recht zufrieden sind. Der DV-Chef selbst sieht sich als Berater der Fachabteilungen und Motor der Rationalisierung. Sein Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren, seine Ausbildung ist zu 70 Prozent kaufmännisch, und in 60 Prozent der Fälle hat er eine Hochschule absolviert. Die Mehrheit wurde direkt von außen für die jetzige Position eingestellt (58 Prozent). Sie kommen in der Regel aus dem Org./DVBereich eines anderen Unternehmens.

Mehr als 90 Prozent bekleiden der Umfrage zufolge die Position eines Bereichs- oder Abteilungsleiters, fast 70 Prozent verdienen mehr als 70 000 Mark im Jahr, neun Prozent sogar mehr als 110 000 Mark.

Sorge Nummer eins des DV-Mannes ist laut Online die Personalknappheit und hier fehlt es vor allem an Anwendungsprogrammierern und Systemanalytikern. In Wut dagegen versetzten ihn das allgemeine Unverständnis für DV-Fragen und "Widerstände aus den Fachabteilungen". An den Nerven zehrten auch unzuverlässige Software, zu geringe Budgets und persönliche Überbelastung.