Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

02.02.2001 - 

Amazon.com: Nicht kleckern, klotzen

Online-Werbung konnte im Dezember um mehr als 20 Prozent zulegen

MÜNCHEN (CW) - Unternehmen geben mehr Geld für Online-Werbung aus, obwohl in der Branche die Meinungen über ihre Effizienz geteilt sind. Größter Bannermieter ist immer noch das Web-Kaufhaus Amazon.com.

Die Marktforscher von Adrelevance, einer Abteilung von Jupiter Media Metrix, fanden in einer Untersuchung heraus, dass die Zahl der online geschalteten Werbungen im Dezember 2000 um 21 Prozent über dem Wert des Vormonats lag. Die Studie widerspricht damit der derzeit gängigen Annahme, der Online-Werbemarkt schwäche sich insgesamt ab. Einer anderen Analyse von Forrester Research zufolge werden US-Unternehmen in diesem Jahr durchschnittlich 550000 Dollar in Online-Werbung investieren - in zwei Jahren sollen es bereits eine Million Dollar sein. "Es ist kein Geheimnis, dass die Meinungen über Online-Werbung oft negativ ausfallen", meint Adrelevance-Chef Charles Buchwalter. Allerdings verfeinern viele Unternehmen seiner Meinung nach inzwischen ihre Strategien, bevor sie mehr Geld für die Internet-Werbung ausgeben.

Bei den Umsätzen hatte der Dienst MSN die Nase vorn: Rund 180 Millionen Dollar an Werbeeinnahmen konnte Microsoft mit seinem Internet-Portal im Dezember erwirtschaften. Yahoo verbuchte 118 Millionen Dollar, auf Platz drei liegt AOLs Netscape-Portal mit 56 Millionen Dollar. Größter Inserent im Dezember war Amazon.com. Das Online-Kaufhaus gab 40 Prozent seines Budgets für Web-Werbung ausschließlich bei MSN aus.