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13.02.1998 - 

Betaversion vorgestellt

Opal wird Baustein von Microsofts ZAW-Initiative

Die erste der Öffentlichkeit präsentierte Ausführung des SMS 2.0 enthält Upgrades für die Softwaredistribution, neue Tools zur Messung der Software-Aktivitäten und ein Management-Werkzeug, das das physikalische Netzwerk samt Ereignissen grafisch darstellt. Mittlerweile üblich ist der Verzug im Zeitplan. Ursprünglich für Mitte letzten Jahres angekündigt, soll SMS 2.0 nun bis zum dritten Quartal 1998 fertiggestellt werden.

Verantwortlich für die Verspätung sind die ständig steigenden Anforderungen an die IT-Verwaltung, so Microsoft. Um diese Entschuldigung zu untermauern, zeigte der Softwareriese in der vorgestellten Betaversion unter anderem folgende Erweiterungen:

Die Verteilung von Software ist im Vergleich zur derzeit aktuellen Version 1.2 um verschiedene Punkte angereichert worden. So beschränkt sich die Adressierung nicht auf einzelne Maschinen, sondern umfaßt darüber hinaus Anwender, Arbeitsgruppen und TCP/IP-Segmente. Wechselt ein Mitarbeiter seine Arbeitsgruppe, werden ihm die erforderlichen Applikationen automatisch zugesandt. SMS berücksichtigt bei der Verteilung Prioritäten, Zugriffsrechte und integriert Push-Dienste für Software.

Verteilte Umgebungen durchforstet SMS selbsttätig nach Anwendungen. Werden Applikationen gestartet, die nicht auf einer vom Administrator erstellten Liste der unterstützten Programme stehen, läßt sich die Nutzung unterbinden. Die freigegebenen Softwarepakete unterliegen einer ständigen Kontrolle, um den Gebrauch nach Anwendern, Gruppen und mobilen Mitarbeitern aufzuschlüsseln und die Zahl der zu erwerbenden Lizenzen genau zu bestimmen.

Als besonderen Schritt in Richtung der ZAW- Initiative wertet der Hersteller die Einbindung von SMS 2.0 in die Microsoft Management Console (MMC). Diese NT-basierte Konsole gewährt Netzadministratoren einen einheitlichen Blick auf alle Administra- tions-Werkzeuge.

Obwohl Fachleute und Betatester den bisher implementierten Funktionen gute Noten ausstellen, ist Microsoft noch lange nicht am Ende des Weges. SMS kränkelt weiterhin an der fehlenden plattformübergreifenden Einsetzbarkeit. Die Betaversion unterstützt weder 16-Bit-Clients von Microsoft noch Windows-fremde Plattformen. Immerhin verspricht der Hersteller entsprechende Erweiterungen bereits für die nächste Betaversion. Einige Programmzeilen wird Microsoft auch der Integration von Novells Netware-Servern widmen. Sie zielen insbesondere auf die "Novell Directory Services" (NDS), die SMS Informationen über die unternehmensweit verteilten Anwender liefern sollen.