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04.11.1983

Open end

Einigkeit herrscht bei den Kollegen, wenn es um die Frage, geht was denn einen DV/Org.-Chef am meisten beschäftige, obwohl es ihn am wenigsten anginge: "Bürokommunikation" ist auch für Trauerwein zum roten Tuch geworden.

Immerhin konnte man sich bisher darauf verlassen, daß die IBM keine klare Stellung bezog, wie sie sich datenendgeräte- und transportmäßig das "Büro der Zukunft", vorstelle. Das hatte den Vorteil, daß man als lnformationsmanager ungestraft alles unterIassen konnte, was nach Übergangslösungen aussah. War S. T. überdies ein persönliches Vergnügen, LAN-Anbieter wie Xerox mit Ethernet schmoren zu lassen.

Jetzt hat Big Blue gesprochen, präzise wie immer, sofort auf den Punkt kommend. Danach sollen sowohl private Nebenstellenanlagen als auch Local Area Networks in IBMs SNA-Konzept integriert werden. Bildschirmtext? Selbstverständlich. Und das geplante öffentliche Integrated Services Digital Network ISDN? Hereinspaziert.

Token-Ring? CSMA-Bus? Breit und schmal? Kein Problem. Telefonie und Electronic Mail? Soll ebenfalls unter SNA möglich sein. Das ist eben IBMs Art, unnütze Spekulation zu unterbrechen.

Fazit, für Trauerwein: Die "Open-End"-Ziele der IBM in Sachen Büroautomation sind zwar klar, die Fakten nicht.