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02.02.2006

Open-Source-Projekt soll Ajax ordnen

Das Ziel ist ein gemeinsames Framework für Toolkits.

Ajax steht für Asynchronous Javascript and XML und wurde bereits Ende der 90er Jahre von Microsoft für den Web-Zugriff auf Outlook entwickelt. Seit gut einem Jahr ist es im Umfeld des Web 2.0 populär. Die Technik erlaubt eine dynamische Änderung der Inhalte einer Web-Seite, ohne dass diese komplett neu geladen werden muss.

Der Markt für Ajax ist längst vorhanden, doch derzeit noch reichlich fragmentiert. Zunächst einmal gelte es, Ordnung in das Chaos zu bringen, resümiert der ehemalige Bea-CTO Scott Dietzen, der mittlerweile die Entwicklung bei Zimbra steuert, das sich schon seit zwei Jahren mit der Technik beschäftigt und ein Ajax-Runtime-Toolkit veröffentlicht hat. "Es sind schon mehr als 70 proprietäre und quelloffene Ajax-Toolkits gezählt worden. Einige davon müssen wir herraussuchen und ein gemeinsames Framework daraus ableiten, um eine weitere Zerplitterung der Technik zu verhindern", so Dietzen.

Dies soll jetzt im Open-Source-Projekt "Open Ajax" erfolgen. Bekannte Branchennamen hinter der Initiative sind unter anderem IBM, Bea, Borland, die Eclipse Foundation, Google, Oracle, Red Hat, Zend und Zimbra. Das Projekt will eine Grundsammlung von Widgets, Benutzerschnittstellen und Plug-ins für die Eclipse-IDE liefern, um diese zu einem professionellen Werkzeug für Rich-Internet-Applikationen zu erweitern. Über die Standards soll dann jedes Eclipse-basierende Ajax-Toolkit mit jeder kompatiblen Runtime funktionieren, egal welcher Browser-Client und welche Server-Plattform eingesetzt werden.

Als Ablaufumgebungen unterstützt Open Ajax unter anderem "Dojo DHTML" (Dynamic HTML), das vom Sabre-Web-Entwicklungsteam stammende Javascript-Komponenten-Framework "Open Rico" sowie Zimbra, das gerade seine "Zimlet"-APIs für den hauseigenen Javascript-Mail-Client veröffentlicht hat. (tc/ue)