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10.02.1995

Open Visions Zeitplan geraet durcheinander Probleme bei der Integration von System-Management-Tools

MUENCHEN (CW) - Die Anbieterin von System-Management-Produkten Open Vision Technologies Inc., Pleasanton, Kalifornien, kann nicht wie geplant liefern. Das Unternehmen war 1992 mit 62 Millionen Dollar Venture-Kapital angetreten, um durch den Kauf und die Integration von Client-Server-Tools den Markt zu erobern.

Fuer Anfang dieses Jahres hatte Open Vision in den USA nicht nur eine Reihe von zusaetzlichen Anwendungen angekuendigt, sondern auch, dass diese eine gemeinsame grafische Benutzerumgebung und ein einheitliches Datenmodell erhalten sollten. Nach Informationen der amerikanischen CW-Schwesterpublikation "Computerworld" kann davon inzwischen nicht mehr die Rede sein. Es gebe nicht einmal konkrete Auslieferungsdaten.

"In Europa haben wir so etwas nie versprochen", protestiert Christine Wilke, Managing Director fuer den deutschsprachigen Raum. Man habe zwar an einer einheitlichen Umgebung fuer die Open-Vision- Produkte gearbeitet, diesen Plan aber wieder fallenlassen. Fuer diese Entscheidung seien weniger technische Schwierigkeiten als das mangelnde Interesse der Kunden ausschlaggebend gewesen, von denen es im deutschsprachigen Gebiet ungefaehr 70 gibt.

Laut Wilke bedeute das allerdings nicht, dass man nun voellig inkompatible Produkte verkaufe. Die Integrationsbemuehungen beschraenkten sich aber auf die Schaffung von Schnittstellen vor allem zum zentralen "Open Event Manager". "Ein homogenes Werkzeug wie CA-Unicenter", so Wilke, "wird es von uns allerdings nicht geben."

Open-Vision-CEO Michael Field spricht darueber hinaus von Produktverzoegerungen um zwoelf bis 18 Monate. Diese ruehrten vor allem daher, dass die offenen Objekt-Standards fuer verteilte Client-Server-Techniken langsamer als erwartet festgelegt wuerden.