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09.02.2001 - 

Norweger bessern ihren Mini-Browser nach

Opera bügelt Fehler aus und stärkt die Allianz mit Qualcomm

MÜNCHEN (CW) - Ein weiteres Update für "Opera 5" soll den Browser des norwegischen Herstellers Opera Software von Kinderkrankheiten heilen. Das Bugfix sorgt laut Anbieter für einen besseren Umgang mit Javascript und behebt einige Darstellungsprobleme.

In "Opera 5.02" für Microsofts Windows ist nun das Öffnen von Links in neuen Fenstern wieder fehlerfrei möglich, gleichzeitig erhielt der Browser eine überarbeitete Speicherverwaltung, und der Download-Manager bekam ein neues Outfit. Außerdem wurde der integrierte E-Mail-Client "Eudora" von Qualcomm unter anderem mit einer neuen Filterkonfiguration ausgestattet und unterstützt nun verschiedene Zeitzonen. Parallel zum Update kündigte Opera ein deutsches Sprachpaket für den Browser an, allerdings nur für die fehlerhafte Version 5.01.

Operasoft und Qualcomm vereinbarten außerdem, künftig ihre Vertriebsstrukturen für beide Produkte gemeinsam einzusetzen. Die Norweger hatten sich Anfang Dezember mit dem kalifornischen Unternehmen zusammengetan und beschlossen, die Windows-Version der Software zur weiteren Verbreitung als Freeware anzubieten. Damit die Anbieter dennoch auf ihre Kosten kommen, wurde das Tool mit einem Werbebanner auf der Titelseite versehen. Um die Geschwindigkeit der als "weltschnellster Browser" gepriesenen Anwendung nicht zu beeinträchtigen, lädt das Programm die Werbung nur einmal pro Woche vom Server und speichert sie im Cache. Optional ist aber nach wie vor die Shareware-Fassung für rund 40 Dollar erhältlich.

Opera weist ähnliche Funktionen wie seine Rivalen von Microsoft und Netscape auf, geht jedoch sparsamer mit den Ressourcen des Rechners um, indem er etwa für zusätzliche Seiten anstelle von neuen Browser-Instanzen kleine Unterseiten öffnet. Außerdem ist das Tool mit etwa 2 MB deutlich kleiner als seine Konkurrenten, lediglich das Laden der Java-Unterstützung belegt weitere 7 MB Speicherplatz.

Der Mini-Browser ist außer für Windows in Versionen für Be OS, Linux und Epoc erhältlich. Ausführungen für Mac OS und OS/2 sind in Arbeit.