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16.05.2006

Optionen lasten auf Cisco

Der Umsatz des Netzausrüsters stieg jedoch deutlich an.

Das dritte Fiskalquartal (Ende: 29. April) von Cisco verlief erfreulich, doch der Ausblick blieb hinter den hohen Erwartungen der Analysten zurück. Ciscos Quartalsumsatz wuchs im jüngsten Zeitraum im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 7,32 Milliarden Dollar, ohne die Kabelboxen von Scientific-Atlanta legte er um zwölf Prozent zu. Der Konzern hatte die Übernahme des Settop-Boxen-Bauers im Februar abgeschlossen. Cisco bemüht sich, über sein Kerngeschäft mit Routern und Switches hinaus zu diversifizieren. Scientific-Atlanta steuerte im konsolidierten Teil des Berichtszeitraums bereits 407 Millionen Dollar zum Konzernumsatz bei - mehr als die meisten Analysten erwartet hatten. Im Kerngeschäft liefen die Geschäfte solide: Seine Router-Erlöse konnte Cisco im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar steigern, die Switch-Einnahmen legten sogar um 13 Prozent auf 2,69 Milliarden Dollar zu.

Cisco

Q3/2005 Q3/2006

Umsatz 6,2 7,32

Ergebnis 1,41 1,40

Angaben in Milliarden Dollar

Der Nettogewinn belief sich auf 1,4 Milliarden Dollar. Darin sind Kosten von 188 Millionen Dollar für Aktienvergütungen enthalten. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte Cisco 1,41 Milliarden Dollar verdient. Die Kosten für Stock Options verbucht Cisco, wie laut US-Bilanzrichtlinien GAAP vorgeschrieben, seit dem ersten Quartal dieses Fiskaljahres. Das aktuelle Ergebnis enthält außerdem einen einmaligen Steuervorteil von 124 Millionen Dollar.

Für das laufende Quartal erwartet Cisco 18 bis 21 Prozent Umsatzwachstum auf 7,8 bis 7,95 Milliarden Dollar. Die von Thomson Financial befragten Analysten tippen derzeit auf 7,87 Milliarden Dollar. Scientific-Atlanta nicht eingerechnet, soll Ciscos Umsatz um zehn bis zwölf Prozent zulegen. (tc)