Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.10.1986 - 

Entwicklungssystem für die simbolische Programmierung:

Optisches Interface ist das Kernstück

BAD HOMBURG (pi) - Eine Entwicklungsumgebung für symbolische Programmierung in den Sprachen "Common Lisp" und "Prolog" ist jetzt bei der Hewlett-Packard GmbH, Bad Homburg, erhältlich. Das Konzept des "Comon Lisp Development Environment" ist darauf ausgelegt, Symbolmanipulation mit den Eigenschaften eines universellen Arbeitsplatzcomputers zu verbinden.

Die Software besteht aus einer integrierten Entwicklungsumgebung, die Zugriff auf einen Compiler, einen Interpreter sowie auf Editier-, Debugging- und Betriebssystemfunktionen gewährt. Der User kann von einem Teil einer Entwicklung zu einem anderen übergehen, ohne die Systemumgebung zu verlassen.

Ziel der Kombination von Interpreter und Compiler ist es, die Korrektur von kleineren Fehlern zu ermöglichen, ohne den langwierigen Kompilierungs-/Link-Prozeß abzuwarten. Durch die Implementierung eines Vorprozessors vor dem Interpreter und vor dem Compiler wird laut Anbieter sichergestellt, daß eine Mischung aus interpretiertem und kompiliertem Code ausgeführt werden kann.

Kernstück des, Systemdesigns ist eine als "Browser" bezeichnete optische Benutzer-Schnittstelle, die Mehrfenstertechnik und das Auswählen von Informationen über einen Zeiger mit Hilfe einer "Maus" kombiniert. Der auf "Emacs" basierende Editor bietet einen kompletten Funktionssatz, ermöglicht aber auch die benutzerspezifische Anpassung von Funktionen.

Das "Common Lisp Development Envirorunent" ist auf dem technischen Arbeitsplatzcomputer HP 9000 Serie 300 lauffähig. Als Betriebssystem kommt "HP-UX" zum Einsatz.

Ein Entwicklungssystem im oberen Leistungsbereich umfaßt neben der Software einen Arbeitsplatzcomputer Modell 320 mit dem Mikroprozessor 68020 von Motorola, einen 17-Zoll- oder 19-Zoll-"Bit-mapped"-Bildschirm, 6 MB RAM, das Plattenlaufwerk HP 7945 und das Platten-/ Bandlaufwerk HP 7946 mit insgesamt 110 MB Speicherkapazität.